Material, Werkzeug, Alternativen

Bodenfliesen verlegen

Sie möchten Fliesen am Boden oder an der Wand verlegen? Was Sie dabei beachten müssen, wie Sie vorgehen, welche Alternativen es gibt und welches Werkzeug nötig ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Bodenfliesen verlegen
Bodenfliesen verlegen ist mit der richtigen Technik nicht so schwer!© ANR Produktion - stock.adobe.com

Mit dem passenden Werkzeug und ein wenig Geschick ist auch das Fliesen legen für Selbermacher kein Hexenwerk. Das Ergebnis kann sich allerdings sehen lassen: Sie erhalten am Ende einen strapazierfähigen, unverwüstlichen und absolut wasserdichten Bodenbelag. Dazu sind Fliesen ein idealer Wärmeleiter bei darunterliegenden Fußbodenheizungen. Vor allem im Badezimmer sind Fliesen nach wie vor ein echter Klassiker.

Fliesen verlegen: Was ist zu beachten?

Fliesen sind pflegeleicht und in zahllosen Dekoren zu haben: modern, bunt gemustert, in Naturstein- oder Holzoptik und in nahezu allen Farben. Großformate liegen im Trend. Für einen schönen Bodenbelag sollte man aber für die XL-Fliesen Erfahrung mitbringen oder einen Profi beauftragen.

Fliesenset
Fliesen gibt es in verschiedenen Mustern und Ausführungen.© Lidija - stock.adobe.com

Wichtig beim Fliesenverlegen ist auch die Rutschsicherheit. Hier gibt es drei Klassen für den Innenbereich – R9 (Küche oder Eingang), R10 (Bad) und R11 (Bad, v.a. Duschbereich). Viele Fliesen haben ein Standardmaß von 30 x 30 cm und sind 8 mm dick. Mit dem 1 bis 2 mm dicken Kleberbett macht das eine Aufbauhöhe von 10 mm. Mit dieser Höhe müssen Sie Tür und Türzarge meist nicht kürzen.

Vor- und Nachteile von Fliesen:

  • Vorteile von Fliesen: Absolut wasserdichte Oberfläche, geringe Aufbauhöhe, einfacher und staubfreier Zuschnitt, überall verfügbar, große Dekorvielfalt, im Vergleich niedrigerer Preis.
  • Nachteile von Fliesen: Alle nötigen Kleber und Fugenmassen müssen angerührt werden, zeitintensives Verlegen, hoher Reinigungsaufwand nach dem Verfugen.

Tipp: Fürs Kleben empfehlen wir flexiblen Kleber und flexible Fugenmasse. Die sind besonders dort wichtig, wo Materialbewegungen zu erwarten sind, also auf Fußbodenheizungen und schwingenden Unterböden aus Holz.

Was kosten Fliesen?
Wie bei allen Bodenbelägen variieren auch die Preise von Fliesen deutlich. Bei 30 x 30 cm und einfacher Farbgestaltung beginnen die Preise bei 6 Euro/qm, bei Feinsteinzeug mit aufwändigen Dekoren (Holz- oder Schieferoptik) und Großformaten werden bis zu 70 Euro/qm erreicht.

Fliesen verlegen, zuschneiden und bearbeiten: Das richtige Werkzeug

  • Werkzeug zum Verlegen von Fliesen: Zahnkelle (6 mm für kleine, 8 mm für mittlere und 10 mm für große Fliesen), Gummirakel, Schwammbrett, Fliesenschneider (können Sie im Baumarkt leihen).
  • Werkzeug zum Anreißen, Schneiden und Bearbeiten von Fliesen: Fliesenzange, Schneid­stahl, Glasschneider, Hauschiene, Papageienzange, Fliesenhammer, Spe­zialsäge, Kreisschneider, Spezialbohrer, Glasbohrer.
  • Werkzeug zum Schneiden, Klopfen, Spachteln von Fliesen: Gummihammer und Finne, Spachtel, Fliesenlochschneider und Bohrmaschine, Zangen, Kelle und Feile, Fugengummi und Schwamm.
  • Werkzeug zum Kleben, Anzeichnen, Schützen und Reinigen von Fliesen: Eimer, Rührquirl, Schutzkleidung, Abstandshalter, Richtwinkel, Bleistift und Zollstock, Senklot und Wasserwaage, Kartuschenpistole, Schwämme.

Hier finden Sie eine detaillierte Übersicht über Werkzeug zum Fliesen Legen.

Fliesen verlegen: Untergrund vorbereiten

Einfacher Zementestrich ist kein sehr praktischer und widerstandsfähiger Bodenbelag. Er verträgt keine großen Druckbelastungen und ist auch nicht einfach zu reinigen. In Kellerräumen und sogar Garagen werden aus diesem Grund häufig Fliesen verlegt.

Zementestrich
Zementestrich sieht nicht sehr schön aus und ist auch nicht pflegeleicht!© schulzfoto - stock.adobe.com

Leider weisen diese Estriche oft starke Gebrauchsspuren auf, so dass die Verlegfläche für den Fliesenbelag vorbereitet werden muss. Das kann mit einer Ausgleichsmasse geschehen. So gehen Sie dabei vor:

  1. Zuerst muss der Boden gründlich von Staub, losen Teilen und Mörtelresten gesäubert werden. Eine Nassreinigung bindet den Staub am besten. Lose Teile lösen Sie mit Hammerschlägen, damit der Untergrund an allen Stellen wirklich tragfähig ist.
  2. Da die Schicht der Ausgleichsmasse maximal 10 mm stark sein darf, müssen größere Löcher vorher mit einem Reparaturmörtel ausgebessert werden. Auch diese Löcher müssen vor dem Ausbessern vorbehandelt und der Mörtel in die noch feuchte Grundierung eingearbeitet werden.
  3. Als Haftbrücke zwischen dem alten Estrich und der Ausgleichsmasse wird eine Grundierung auf dem sauberen Boden ausgegossen und mit einen harten Besen verteilt.
  4. Auf diesen noch feuchten Haftgrund kann dann die Ausgleichsmasse aufgebracht werden. Die Ausgleichsmasse wird mit Wasser so angemischt, dass sie selbstverlaufend auf dem Boden ausgebracht werden kann. Abschnittweise wird die Ausgleichsmasse auf dem Boden ausgegossen. Man beginnt in einer Ecke und arbeitet aus dem Raum heraus.
Ausgleichsmasse
Die Ausgleichsmasse sorgt für einen ebenmäßigen Boden.© karepa - stock.adobe.com

Der Keller oder der Raum hat jetzt einen ebenerdigen Boden. Nach zwei Tagen können Sie daher einwandfrei die neuen Fliesen verlegen. Zügiges Arbeiten ist dabei erforderlich, denn zwischen den einzelnen Abschnitten sollen nicht mehr als 10 Minuten vergehen. Entsprechend muss auch immer ausreichend Spachtelmasse angerührt sein.

Wichtig: Die Fläche kann erst nach 10 Stunden wieder betreten werden. Man sollte also zum Ausgang hin arbeiten.

Fliesen verlegen: Anleitung

Der Klassiker ist nach wie vor im Preis ungeschlagen. Fliesen sind dafür aber aufwendig zu verlegen und bei Bedarf nur mit größter Mühe wieder zu entfernen. Fürs Kleben empfehlen wir einen flexiblen Kleber, kombiniert mit flexibler Fugenmasse. Die sind wichtig, wo Materialbewegungen zu erwarten sind, also auf Fußbodenheizungen und schwingenden Unterböden (Holzdielen). Wie Sie Dielenböden ausgleichen, erfahren Sie hier. Gesamtpreis inklusive allem (je nach Fliese): rund 20 bis 30 Euro pro qm.

Fliesen verlegen: Anleitung
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© Lambertsen

Schritt 1/9: Ansicht

Den Fliesenkleber rühren Sie im Eimer mit Bohrmaschine und Rührquirl an, bis er klumpenfrei ist. Immer nur so viel anmischen, wie Sie in etwa 40 Minuten verarbeiten können

Erste Fliese an der Wand
© Lambertsen

Schritt 2/9: Erste Fliese an der Wand

Entsprechend Ihrer Ausmittlung legen Sie die ersten Fliesen an der Wand lang. Fliesenkreuze sichern die 5-mm-Randfuge.

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© Lambertsen

Schritt 3/9: Ansicht

An Nischen fliesen Sie erst mit ganzen Platten vorbei, später wird gestückelt.

Fliesen schneiden
© Lambertsen

Schritt 4/9: Fliesen schneiden

Die 8 mm dicken Bodenfliesen lassen sich gut mit der manuellen Fliesenschneidemaschine auf Breite schneiden.

Fliesenränder säubern
© Lambertsen

Schritt 5/9: Fliesenränder säubern

Halten Sie die Fugen schon während des Fliesens sauber! Frischen Fliesenkleber sollten Sie mit einem Leistenabschnitt entfernen, die Fliesenränder sauber auswaschen. So fällt das Verfugen später leichter.

Fugenmasse verteilen
© Lambertsen

Schritt 6/9: Fugenmasse verteilen

Nach der Trockenzeit des Fliesenklebers (etwa 24 Stunden) bringen Sie die Fugenmasse aus und schlämmen sie mit der Gummirakel diagonal in die Fugen ein. Stellen Sie die Fugenmasse nicht zu zäh ein.

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© Lambertsen

Schritt 7/9: Ansicht

Wenn die eingearbeitete Fugenmasse anfängt hell aufzutrocknen, fangen Sie an, den Zementschleier auf den Fliesen mit dem Schwammbrett und viel Wasser zu entfernen.

Fliesen-Sockelleiste
© Lambertsen

Schritt 8/9: Fliesen-Sockelleiste

In Feuchträumen wie Bad und Küche empfehlen wir das Verkleben einer Fliesen-Sockelleiste. Untergelegte Fliesenkreuze halten den nötigen 5-mm-Abstand zum Boden. Diese Fuge müssen Sie später dauerelastisch ausfugen. In Wohnräumen reicht eine einfache Sockelleiste aus Holz.

Fliesenkreuze setzen
© Lambertsen

Schritt 9/9: Fliesenkreuze setzen

Setzen Sie zwei Fliesenkreuze pro Fliesenseite möglichst nah an das Fugenkreuz. Stecken Sie sie am besten aufrecht ein, dann können Sie sie später komplett entfernen.

Wandfliesen verlegen: So geht's

Fliesen an der Wand sind keinen großen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Aber Wände können arbeiten, was zu Rissbildungen führen kann. Sie sind häufig zu porös, die Haftfähigkeit muss verbessert werden. Bevor man also mit dem Fliesen verlegen an einer Wandfläche beginnt, sollte man sich über den Untergrund im Klaren sein. Meistens ist eine Vorbehandlung notwendig. So gehen Sie dabei vor:

  1. Wände aus Gipskartonplatten müssen fachgerecht verspachtelt werden. Die Stoßkanten der einzelnen Platten sind abgerundet, damit die Spachtelmasse eine Verbindung zwischen den Platten schaffen kann. Anschnittplatten müssen aus diesem Grund angeschrägt werden. Dünne Spachtelschichten sind nicht tragfähig.
  2. Danach muss die Fläche mit einem Haftgrund vorbehandelt werden, um die Elastizität, die Haftung und im Nassbereich besonders die wassersperrende Wirkung zu verbessern. Der Haftgrund wird vor dem Fliesen verlegen mit einer Mauerbürste (Quast) unverdünnt aufgetragen.
  3. Verputzte Wände sind meistens staubig und saugend. Hier wird die Grundierung aufgetragen, um den Untergrund zu verfestigen. Da beim Verfliesen im Dünnbettverfahren keinerlei Unebenheiten ausgeglichen werden können, müssen Löcher und Risse im Putz vorher beseitigt werden. Große Unebenheiten im Altbau können häufig nur durch einen neuen Putz oder das Beplanken mit Gipskartonplatten ausgeglichen werden.
Fliesen auf Fliesen verlegen: Geht das überhaupt?
Das Verkleben von Fliesen auf Fliesen ist rein technisch gesehen kein Problem, das kann jeder gute Flexkleber sogar ohne Grundierung. Bei größeren Höhen unterschieden muss man auf das Mittelbettkleben umsteigen, damit der neue Belag in der Waage liegt. So können Sie Unebenheiten bis zu 12 mm ausgleichen. Der Kleber braucht im Gegensatz zu den Flexklebern allerdings eine spezielle Grundierung, die die Haftung auf den alten Fliesen gewährleistet − sie gelten nämlich als "nicht saugender Untergrund".

Klickfliesen: Was ist der Unterschied?

Den klassischen Fliesen ist mit Klickfliesen ein echter Konkurrent erwachsen. Beim Modell "Edge Flooring" handelt es sich beispielsweise um keramische Steinzeugfliesen, die jeweils zu zweit auf eine HDF-Platte aufkaschiert sind. Diese Trägerplatten sind wie beim Laminat so profiliert, dass sie auf der langen Seite durch Einschwenken leim- und kleberlos miteinander verbunden werden können.

Prinzip der Klickfliesen
Das Prinzip der Klickfliesen ist so wie beim Verlegen von Laminat.© drakonyashka

Die Fliesen haben keine feste Verbindung zum Untergrund, sie werden schwimmend verlegt. Um das Verfugen kommen Sie auch hier nicht herum, statt aus dem Eimer kommt die Fugenmasse aus der Kartusche, ist dauerelastisch und wird direkt in die Fuge gedrückt. Das Ergebnis ist das gleiche: eine äußerst belastbare und wasserdichte Oberfläche.

Zum "Edge Flooring"-System gehören neben den Fliesen auch Trittschalldämmung, Fugenmasse, Übergangsprofile sowie hartmetallbestückte Trennscheiben für die Flex. Die Doppelfliesen-Elemente messen 613 x 306 mm und sind 15 mm dick.
Schade: Kleber, der bei der Produktion zwischen HDF-Platte und Fliese herausgequollenen ist, muss vor dem Klicken per Cutter entfernt werden. Dabei geht Zeit verloren.
Der Preis: Alles inklusive kosten die "Edge Flooring"-Fliesen knapp 60 Euro pro qm.
  • Vorteile von Klickfliesen: Kein Anrühren von Klebern nötig, sehr schneller Verlegefortschritt, mühelos wieder herausnehmbar, das Verfugen aus der Kartusche erspart Reinigungsaufwand.
  • Nachteile von Klickfliesen: Kleberreste in der Profilierung, Spezialtrennblätter für Zuschnitt nötig, dabei hohe Staubentwicklung, vorerst nur drei Dekore lieferbar, im Vergleich hoher Preis.
  • Fazit: Vor allem für Mieter, die den Fliesenboden wieder herausnehmen wollen, ist "Edge Flooring" eine gute und vor allem schnelle Alternative. So rechnet sich auch der Preis.
Klickfliesen verlegen
Trittschalldämmung auslegen
© Lambertsen

Schritt 1/9: Trittschalldämmung auslegen

Legen Sie die Trittschalldämmung aus, und kleben Sie die Stöße sauber ab.

Randfuge
© Lambertsen

Schritt 2/9: Randfuge

Entsprechend Ihrer Ausmittlung legen Sie die ersten Platten mit 10 mm Randfuge aus. Sichern Sie die Fugen dabei mit Keilen.

Fliesen ansetzen
© Lambertsen

Schritt 3/9: Fliesen ansetzen

Die einzelnen Elemente müssen Sie um genau eine Fliesenlänge versetzen, damit sie sich gegenseitig stabilisieren.

Übergangsleiste montieren
© Lambertsen

Schritt 4/9: Übergangsleiste montieren

An Übergängen zu anderen Bodenbelägen montieren Sie die zweiteilige Übergangsleiste. Grundschiene im Boden verdübeln (bei Fußbodenheizungen mit Montagekleber fixieren!). Dann die Deckschiene aufdrücken.

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© Lambertsen

Schritt 5/9: Ansicht

Die gleichen Leisten sind als Sockelleisten verwendbar. Dazu rückseitig die Schutzfolie vom Klebestreifen abziehen und die Leiste an die Wand kleben.

Fugenmassen einfüllen
© Lambertsen

Schritt 6/9: Fugenmassen einfüllen

Die Fugen füllen Sie satt mit dauerelastischer Fugenmasse aus der Kartusche. Mit einer Kartusche schaffen Sie etwa 1,5 qm Fliesenfläche.

Überschuss abziehen
© Lambertsen

Schritt 7/9: Überschuss abziehen

Den noch feuchten Überschuss an Fugenmasse ziehen Sie mit einem Kunststoff- Fugenglätter (Max Bahr) ab und ziehen die Fuge mit feuchtem Schwamm nach.

Türzarge kürzen
© Lambertsen

Schritt 8/9: Türzarge kürzen

Durch die relativ große Aufbauhöhe (15 mm Klickfliese plus 3 mm Trittschalldämmung) werden Sie Tür und Zarge kürzen müssen. Fliesenelement umdrehen, an die Zarge heranführen und darauf dann die Zarge mit einer Feinsäge abschneiden.

Zuschnitt der Platten
© Lambertsen

Schritt 9/9: Zuschnitt der Platten

Zum Zuschneiden der Fliesenelemente benötigen Sie eine hartmetallbestückte Trennscheibe für die Flex. Für kleinere Ausschnitte gibt es auch ein Stichsägeblatt. Schneiden Sie am besten draußen, die Staubentwicklung ist enorm.

Klickfliesen: Das sind die Alternativen

  • "Celenio": Aus besonderem Holz ist "Celenio" geschnitzt, denn es handelt sich um Fliesen aus einer Art HDF-Platte, die beidseitig lackiert ist. "Celenio" ist dementsprechend nicht so hart wie echte Fliesen, dafür angenehm fußwarm und komfortabel. Für Feuchträume sind die 525 x 350 mm großen Elemente auch geeignet, wobei stehendes Wasser zu vermeiden ist. Die Verlegung geht per Klick oder Kleben. Preis: 60 Euro/qm.
  • "Ceraclic": Eine Oberfläche aus einer ultraharten Resopal- Schicht, einen Kern aus hochdichter Gipsfaserplatte und eine integrierte Trittschalldämmung bietet "Ceraclic", ein neuer Bodenbelag von Witex. Trotz des Gipskerns sind die relativ schweren Elemente per Klick verlegbar und mit einem Spezialwerkzeug problemlos wiederaufnehmbar. Die Fugen füllen Sie selbst, danach ziehen Sie die Schutzfolie einfach ab. Preis: 85 Euro/qm.
  • "Quick Stone": Äußerst viellagig sind "Quick Stone"-Natursteinfliesen, die über aufkaschierte Kunststoffgitter miteinander verbunden werden. Diese Gitter dienen gleichzeitig als Trittschalldämmung. Durch punktuellen Einsatz einer speziellen Acrylmasse können Sie mit den Fliesen sogar Unebenheiten im Estrich bis 5 mm ausgleichen. Der Zuschnitt erfolgt mit einem Winkelschleifer. Preis: ab 60 Euro/qm.
  • Laminat: Die Optik moderner Laminatböden hat sich mittlerweile so weiter entwickelt, dass auch die Fliesenelemente, einmal verlegt, täuschend echt wirken. Insofern ist das Laminat die preiswerteste Variante, zu einem Fliesenboden zu kommen. Im Gegensatz zu allen anderen hier vorgestellten Böden ist Laminat aber nicht wasserfest und deshalb für Feuchträume nicht geeignet. Verlegen ist kinderleicht, der Zuschnitt erfolgt einfach per Stichsäge. Preis: ab 15 Euro/qm.
Klickfliesen
Klickfliesen in Holzoptik sehen auf der Terrasse sehr schön aus!© anela47 - stock.adobe.com

Zum Weiterlesen:Der große Ratgeber für Bodenbeläge

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