Dachboden

Dachbodendämmung von A bis Z

Was ist bei der Dachbodendämmung zu beachten? Wir haben einen Dachausbau von der Dämmung über das Bad bis zur Wandgestaltung auf die Beine stellen lassen – und den Profis dabei zugeschaut

Dachboden Skizze
Dachboden Skizze© Selbermachen

Sie halten Ihr Dachgeschoss für zu klein, um es sinnvoll auszubauen? Dann schauen Sie sich unser selbst errichtetes Exemplar doch mal genauer an: Auf knapp 6 x 6 m Grundfläche haben wir einen wunderschönen Schlafraum und ein perfekt eingerichtetes Badezimmer gezaubert – selbst eine Schranknische, eine gemütliche Badewanne und eine Wellness-Dusche sind optimal integriert.

© T. Straszburger

In diesem Fall haben wir nicht wirklich viel selber gemacht, sondern uns von Ausbau-Profis zeigen lassen, wie die das so angehen. Die wichtigste Erkenntnis: Es ist alles kein Hexenwerk. Bei einigen der Gewerke, wie etwa dem Anbringen der luftdichten Schicht für die Wärmedämmung oder beim Verlegen der Wasserleitungen, müssen Sie allerdings besonders sorgfältig und am besten mit Muße arbeiten. Hier ist eine nachlässige Ausführung nämlich besonders schadensträchtig. Bei zwei Teilarbeiten müssen auch Sie den Profi rufen: Beim Einbau der Dachfenster übernimmt Velux nur dann die Garantie, wenn das Fenster von einem zertifizierten Fachmann (Dachdecker oder Zimmerer) eingebaut wurde. Und beim Strom gilt wie bei SELBERMACHEN üblich:

Leitungen verlegen und Steckdosen setzen dürfen Sie selbst, den Anschluss an den Hausstrom übernimmt dann besser der Elektriker. Damit wir Ihnen den Dachausbau en détail nahebringen können, brauchten wir zunächst ein Dachgeschoss. Hier kam es zu einer echten Weltneuheit: Unser Redakteur und Zimmerer Ulrich Wolf baute einen kompletten Dachstuhl im Kellergeschoss des Selbermachen-Fotostudios auf.

Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Kehlbalkendach, bei dem zwischen jeweils zwei Sparren (die schrägen Hölzer) zwei Querhölzer eingebaut werden. Diese Hölzer ("Kehlbalken") haben eine stabilisierende Wirkung auf die Sparren und halten den Dachraum frei von störenden Pfosten. Der Dachstuhl selbst sitzt nicht auf dem Boden auf, sondern auf einem gemauerten Drempel aus Porenbeton.

Um ausreichend Licht in das Ganze zu bringen, wurden noch zwei große "Lichtbänder" von Velux in die Dachschrägen eingebaut. Diese Lichtbänder bestehen aus einem feststehenden (unten) und einem beweglichen (oben) Glasteil, letzteres lässt sich wie ein Klapp-/Schwingfenster bedienen. Um die Illusion eines echten Dachstuhls perfekt zu machen, haben wir von außen eine sogenannte Unterspannbahn aufgetackert, die die Konstruktion in der Realität wind- und regendicht macht – in unserem Fall verhinderte sie den Blick ins übrige Kellergeschoss.

1. Dämmung: Mineralwolle sorgt für gutes Klima unterm Dach

Etwa 30 % der Heizenergie eines Einfamilienhauses geht über ein ungedämmtes Dach flöten. Grund genug, die Sparrenzwischenräume zu nutzen und eine gute Dämmung einzubauen. Standard für den Selbermacher ist eine Kombination von Zwischensparrendämmung (200 mm) und Untersparrendämmung (50 mm). Die addierten 250 mm Dämmstärke reichen aus, um die Mindestanforderung der Energieeinsparverordnung einzuhalten. Die braune Mineralwolle von Knauf Insulation juckt übrigens erheblich weniger auf der Haut als andere.

Dämmwolle verlegen: Anleitung

Titel fehlt
Abstand messen
© Selbermachen

Schritt 1/10: Abstand messen

Messen Sie den Sparrenabstand immer pro Feld und an mindestens drei Stellen in verschiedenen Höhen.

Glasfaserwolle
© Selbermachen

Schritt 2/10: Glasfaserwolle

Die Folienverpackung der Rollen sollten Sie nicht mit dem Cutter aufschneiden, sondern aufreißen.

Glasfaserwolle schneiden
© Selbermachen

Schritt 3/10: Glasfaserwolle schneiden

Schneiden Sie die Dämmrolle quer zur Länge auf Ihre gemessene Breite plus 1 cm. Ein Dämmstoffmesser und ein Richtscheit sind hilfreich.

Glasfaserwolle einsetzen
© Selbermachen

Schritt 4/10: Glasfaserwolle einsetzen

Beginnen Sie mit dem ersten vollen Sparrenfeld am unteren Ende. Wichtig: Die Dämmung so weit wie möglich hinter die Pfette schieben, sie sollte sich nicht durchbiegen.

Glasfaserwolle Wand streichen
© Selbermachen

Schritt 5/10: Glasfaserwolle Wand streichen

Bevor Sie den Dämmstreifen zwischen Sparren und Giebelwand schieben, sollten Sie Letztere mit einem Primer für die Klebung der Luftdichtschicht vorbehandeln.

Glasfaserwolle einsetzen
© Selbermachen

Schritt 6/10: Glasfaserwolle einsetzen

Erst nach der Trocknung des Primers den Dämmstreifen eindrücken. So bleibt die Kontaktfläche auf der Giebelwand frei von Fasern.

Glasfaserwolle einsetzen
© Selbermachen

Schritt 7/10: Glasfaserwolle einsetzen

Den engeren Raum zwischen den Kehlbalken füllen Sie mit Passstücken.

Abstand messen
© Selbermachen

Schritt 8/10: Abstand messen

Auch an den Dachfenstern muss gedämmt werden. Messen Sie den Abstand zwischen Sparren und späterer Beplankung mit Gipskartonplatten.

Glasfaserwolle Fenster
© Selbermachen

Schritt 9/10: Glasfaserwolle Fenster

Eine passgenau gehobelte Latte schrauben Sie an die Sparren und füllen den Zwischenraum bis zum Fensterrahmen mit Dämmung.

Dachboden Glasfaserwolle
© Selbermachen

Schritt 10/10: Dachboden Glasfaserwolle

Die Dämmschicht muss lückenlos sein, sonst entstehen Wärmebrücken

Doppelt gedämmt hält Wärme ab

Der Dämmspezialist Knauf Insulation empfiehlt mittlerweile, die Dachflächen nicht nur bis in die Spitze zu dämmen, sondern auch den Raum zwischen den Kehlbalken. So verhindern Sie, dass im Winter ein Teil des Daches im Kalten liegt, sowie im Sommer einen Wärmestau unter dem First.

Glattstrich für saubere Anschlüsse

Falls Ihre Giebelwände auf der Oberfläche zu rau sind, könnte die luftdichte Haftung der Klebemasse oder -raupe leiden. In diesem Fall sollten Sie einen sogenannten "Glattstrich" an der Wand vornehmen, um eine optimale Haftung zu erzielen. Dazu grundieren Sie einen Streifen von etwa 20 cm mit Rotband Universalgrundierung und ziehen dann einen Flächenspachtel auf. Den lassen Sie trocknen und grundieren abermals mit Tiefengrund. Das Ganze machen Sie am besten vor dem Dämmen.

2. Luftdichtschicht: PE-Folien halten Feuchtigkeit aus der Dämmung

Ohne eine luftdichte Schicht, die unter der Dämmung angebracht wird, nutzt die beste Mineralwolle nichts. Diese Schicht aus einer Dampfbremsfolie und zugehörigen Klebebändern und Manschetten verhindert, dass im Winter warme und feuchte Luft in die Dämmung diffundiert, dort kondensiert und die Dämmwirkung boykottiert. Die Folie wird an die Sparren getackert, was relativ einfach ist, sie muss an die angrenzenden Bauteile (Giebelwände und Boden) sorgfältigst angeschlossen werden. Dazu bekommen Sie die zum Programm gehörenden Klebebänder, -masse und -raupen. Nutzen Sie bitte keine anderen Klebebänder – die mögen anfangs halten, aber keine 30 Jahre lang wie die Knauf-Insulation-Klebebänder.

PE-Folie anbringen: Anleitung

Titel fehlt
Isolation
© Selbermachen

Schritt 1/9: Isolation

Tackern Sie die Folie von unten an die Sparren, und zwar alle 20 cm

Isolation
© Selbermachen

Schritt 2/9: Isolation

Nicht vergessen: Auch an der Fußpfette muss die Folie anliegen, die überlappende Folie fixieren Sie später.

Isolation
© Selbermachen

Schritt 3/9: Isolation

Die obere Folienbahn ziehen Sie (ohne Spannung!) unter die Kehlbalkenlage und tackern sie dort fest. Überlappung: jeweils mindestens 10 cm.

Fenster isolieren
© Selbermachen

Schritt 4/9: Fenster isolieren

An der Dachfensterlaibung schneiden Sie die Folien bündig ab.

Kleben
© Selbermachen

Schritt 5/9: Kleben

Die Folienstöße müssen Sie mit dem passenden Klebeband sauber und lückenlos abkleben.

Kleben
© Selbermachen

Schritt 6/9: Kleben

Die Tackerklammern und sonstige bei der Montage entstandenen Löcher ebenfalls sorgfältig abkleben.

Fenster abdichten
© Selbermachen

Schritt 7/9: Fenster abdichten

Von Velux bekommen Sie passend zu jedem Dachfenster eine Dampfsperrschürze. Die drücken Sie mit dem mitgelieferten Stift in die Fensterrahmennut

Fenster abdichten
© Selbermachen

Schritt 8/9: Fenster abdichten

Zusätzlich wird die Schürze in den vier Ecken mit je zwei Schrauben fixiert.

Kleben
© Selbermachen

Schritt 9/9: Kleben

Bei großen Fenstern sind die Schürzen zu verlängern. Das mittige Passstück sauber verkleben.

3. Anschlüsse - die Dampfbremsfolien müssen sauber abgeklebt werden

Richtig dicht wird die Schicht erst, wenn alle Anschlüsse sauber abgeklebt sind. Das geschieht hauptsächlich mit einer dauerelastischen Klebemasse, die auf nahezu jedem Untergrund dicht hält. Die Masse kommt aus der Kartusche, aus ihr ziehen Sie einen geraden, lückenlosen Strang auf dem verputzten Drempel und an die (geprimerte) Giebelwand und drücken die Folie durchgängig ein. Ist der Untergrund zu porös, müssen Sie ihn vorher verspachteln ("Glattstrich") und trocknen lassen.

Die Kleberaupe ist ein vorgefertigter Doppelstrang Klebemasse, den Sie einfach von seiner Schutzfolie befreien und auf alle Baumaterialien aufkleben können. Dann wird die Folie eingedrückt. Für die Durchdringungen, also für Rohre und Kabel, gehören passende Manschetten zum Knauf-Insulation-Programm. Auch die müssen mit einem Klebeband (das blaue) an die Dampfbremsfolie angeklebt werden.

Ob Sie lieber mit der Klebemasse "Solimur" oder mit der Kleberaupe arbeiten – für beide empfehlen wir, den Untergrund vorab für eine bessere Haftung zu primern. Nutzen Sie nicht irgendeinen Primer, sondern bleiben Sie im System.

Folie abkleben: Anleitung

Titel fehlt
Silikon verkleben
© Selbermachen

Schritt 1/6: Silikon verkleben

Die Klebemasse "Solimur" drücken Sie in einem geraden Strang auf den Drempel. Vorsicht: Die Masse klebt wie Hölle!

Silikon
© Selbermachen

Schritt 2/6: Silikon

Die Folie drücken Sie mit einem grosszügigen Faltenwurf in die Masse ein, auf keinen Fall darf Spannung auf der Folie sein.

Rohrdurchführung
© Selbermachen

Schritt 3/6: Rohrdurchführung

Für die Rohrdurchführung (hier: Entlüftung des Fallrohres) legen Sie eine luftdichte Manschette ums Rohr

Rohrdurchführung
© Selbermachen

Schritt 4/6: Rohrdurchführung

… ziehen es stramm und klebenden Stoß per Klebeband ab.

Kamin-Abzug
© Selbermachen

Schritt 5/6: Kamin-Abzug

So sieht eine sauber angeschlossene Durchdringung aus

Dachboden isoliert
© Selbermachen

Schritt 6/6: Dachboden isoliert

Ist die Luftdichtschicht fertig, können Sie zur Kontrolle der Dichtheit vom Profi einen "BlowerDoor"-Test machen lassen. Infos finden Sie auf www.blowerdoor.de

Das ist uns aufgefallen:

© Selbermachen

Tackerklammern abkleben? Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Oliver Proskevon Knauf Insulation erklärt mir, dass die Löcher durch die Klammern zu einem erheblichen Luftzug führen können – es droht Schimmelgefahr.

4. Metallprofile & Untersparrendämmung: Zweite Schicht Mineralwolle komplettiert die Dachdämmung

Der nächste Schritt auf dem Weg zum perfekt gedämmten Dachgeschoss ist das Anbringen der Direktabhänger. Dabei handelt es sich um belastbare Metallstreifen, die Sie von unten an die Sparrenschrauben und rechtwinklig aufbiegen. Die Abhänger tragen die Metallprofile, an denen die Gipskartonbeplankung hängt, und sie dienen auch der provisorischen Fixierung der 50-mm-Untersparrendämmung. In der Dachschräge darf der Abstand der Abhänger (und damit der Tragprofile) nicht größer als 50 cm sein, an der Decke sind’s nur 40 cm. Den genauen Abstand legt die Länge der eingesetzten Gipskartonplatten fest (bei uns 260 cm bei 12,5 mm Stärke). Fixieren Sie die Abhänger immer mit je zwei Schrauben, und kleben Sie die Schrauben mit Klebeband ab.

Anbringen der zweiten Dämmschicht: Anleitung

Titel fehlt
**Groß genug:** Der Akkuschrauber liegt auch bei großen Händen immer gut in der Hand.
© Selbermachen

Schritt 1/13: Abhänger festschrauben

Schrauben Sie die Abhänger mittig auf die Sparrenunterseite. Beginnen Sie unten am Drempel. Achtung: Sie müssen die Tragprofile von unten noch verschrauben können.

Wand verkleiden
© Selbermachen

Schritt 2/13: Wand verkleiden

Mit einer geraden Holzlatte können Sie die Richtung der untersten Abhänger-Reihe sauber fluchten und kontrollieren.

Abmessen
© Selbermachen

Schritt 3/13: Abmessen

Markieren Sie sich den Profilabstand entlang der Dachschräge auf der Giebelwand. Die Markierungen brauchen Sie später für die Verschraubung mit den Gipskartonplatten – dann wissen Sie, wo die Profile verlaufen.

Abstände messen
© Selbermachen

Schritt 4/13: Abstände messen

Zum Verschrauben der Abhänger markieren Sie sich die Abstände am jeweils äußeren Sparren.

Glasfaserwolle
© Selbermachen

Schritt 5/13: Glasfaserwolle

Schieben Sie die Untersparrendämmung auf die Abhänger, und biegen Sie die wieder um.

Glasfaserwolle schneiden
© Selbermachen

Schritt 6/13: Glasfaserwolle schneiden

Mit dem Cutter erleichtern Sie das Aufschieben auf die Abhänger. Nicht in die Folie schneiden!

Glasfaserwolle anbringen
© Selbermachen

Schritt 7/13: Glasfaserwolle anbringen

Mit Blechschrauben fixieren Sie die Tragprofile an den Abhängern. Montieren Sie zunächst das unterste und oberste Profil.

Arbeitsschritt
© Selbermachen

Schritt 8/13: Dichtband

Ein sogenanntes UD-Profil nimmt die Tragprofile an den Giebelwänden auf. Dichtband für den Schallschutz aufkleben …

Tragprofil verschrauben
© Selbermachen

Schritt 9/13: Tragprofil verschrauben

… und mit Drehstiftdübeln zwischen oberem und unterem Tragprofil verschrauben.

Arbeitsschritt 2
© Selbermachen

Schritt 10/13: Tragprofile schneiden

Die Tragprofile selbst schneiden Sie mit einer Blechschere auf Maß. Erst beide Schenkel einschneiden, dann den Steg biegen, bis er bricht.

Tragprofil
© Selbermachen

Schritt 11/13: Tragprofil

Zum Koppeln zweier Profile bekommen Sie Multiverbinder, die Sie in die Profilenden einschieben

Befestigte Glasfaserwolle
© Selbermachen

Schritt 12/13: Befestigte Glasfaserwolle

Fixieren Sie eine gerade Latte am oberen und unteren Profil. Sie dient als Richtscheit für die übrigen Profile.

Tragprofile veschrauben
© Selbermachen

Schritt 13/13: Tragprofile veschrauben

Profile über die Latte schieben, Abhänger aufbiegen und verschrauben.

5. Platten - Mit Gipskartonplatten glatte Dachschrägen schaffen

© Selbermachen

Um die Dachschrägen zu beplanken, haben wir uns die grünen Gipskartonplatten von Knauf-Bauprodukte ausgesucht. Grün sind sie deshalb, weil sie imprägniert und damit auch für Feuchträume wie unser Badezimmer geeignet sind – und so arbeiten wir mit immer den gleichen Platten. Die Imprägnierung hat aber auch den Effekt, dass die so gefürchtete Dampfdiffusion auf dem Weg in die Dämmung noch zusätzlich durch die Platten gebremst wird. Mit 260 cm Länge haben wir uns die großen Exemplare vorgenommen, die haben durch ihre enorme Fläche in den Dachschrägen Verlegevorteile gegenüber den kleineren Platten.

Grundsätzlich sollten Sie die Platten immer quer zu den Tragprofilen verschrauben, das erhöht die Stabilität des Ganzen. Das Gleiche bewirken Sie auch, wenn Sie die Platten mit einem Mindestfugenversatz von 40 cm verlegen. Plattenstöße sollten nicht direkt in den Ecken von Tür- oder Fensterausschnitten liegen – auch wenn’s aufwendig ist, die Platten entsprechend auszuklinken. Etwas fummelig wird es an der Dachfensterlaibung: Hier können auch Profis sich nur durch Probieren an den richtigen Plattenzuschnitt annähern. Wichtig ist, dass Sie die Platten am oberen Fensterrahmen waagerecht und am unteren Rahmenende senkrecht anbringen, damit Luft am Fenster vorbei zirkulieren kann.

Tipp

© Selbermachen

Jedes Ständerwerk braucht andere Schnellbauschrauben: Für Metallprofile sind es die mit Feingewinde, für Vorwandelemente die mit Bohrspitze und für Holzständer die mit Grobgewinde. Ein Schraubvorsatz hilft beim plattenbündigen Eindrehen.

Anbringen der Gipskartonplatten

Titel fehlt
Dachwand
© Selbermachen

Schritt 1/13: Dachwand

Die erste Platte verschrauben die Profis mit 5 mm Abstand zur Giebelwand als Dehnungsfuge. Da die Platte lotrecht ausgerichtet wird, die Giebelwand aber nicht unbedingt gerade sein muss, kann ein Anschnitt der Längsseite nötig werden.

Dachwand verschrauben
© Selbermachen

Schritt 2/13: Dachwand verschrauben

Die nächste Platte ist auf das Rastermaß der Tragprofile gekürzt, damit ein ausreichender Fugenversatz entsteht. Sie sollte auf der halben Profilbreite enden, damit Sie die nächste Platte auch noch problemlos und bündig daran verschrauben können.

Markierung einzeichnen
© Selbermachen

Schritt 3/13: Markierung einzeichnen

Die Passstücke bis zum Deckenknick messen die Profis von den beiden Plattenecken aus. Sie werden auf der nächsten Platte angezeichnet.

Zuschneiden
© Selbermachen

Schritt 4/13: Zuschneiden

Der obere Karton wird mit dem Cutter entlang der Markierung angeritzt.Nutzen Sie dazu ein Richtscheit.

Platten gerade brechen
© Selbermachen

Schritt 5/13: Platten gerade brechen

Die Platte können Sie so über eine gerade Kante brechen. Anschließend müssen Sie noch den unteren Karton mit dem Cutter durchtrennen.

Zuschneiden
© Selbermachen

Schritt 6/13: Zuschneiden

Die Profis fasen alle Schnittkanten mit dem Surformhobel auf etwa 45° an – das erleichtert später das Verspachteln der Fugen.

Zugeschnittene Platte
© Selbermachen

Schritt 7/13: Zugeschnittene Platte

Rechtwinklige Ausschnitte in einer Platte können Sie ganz einfach mit einer Gipsplattensäge oder dem Fuchsschwanz herstellen. Eine Seite einschneiden, die andere Seite wie gehabt anritzen, brechen und durchtrennen.

Abstand messen
© Selbermachen

Schritt 8/13: Abstand messen

An der Fensterlaibung misst der Profi zunächst die Laibungstiefe und schneidet sich eine Schablone aus Gipskarton.

Anhalten der Platte
© Selbermachen

Schritt 9/13: Anhalten der Platte

Durch Anhalten, Übertragen und Nacharbeiten entsteht die passende Schräge für den oberen Fensterrahmen, die die Profis dann auf eine große Platte übernehmen.

Anhalten der Platte
© Selbermachen

Schritt 10/13: Anhalten der Platte

Mit viel Probieren und Feinarbeit haben die Knauf-Jungs die perfekte Laibungsplatte zugeschnitten. Die Platte wird in die Fensterrahmennut eingeschoben und an der selbst gehobelten Aufdopplungslatte verschraubt. Zum Raum hin lassen sie die Platte ein paar Zentimeter überstehen.

Platte zurecht schneiden
© Selbermachen

Schritt 11/13: Platte zurecht schneiden

Genauso verfahren die beiden Spezialisten mit der Winkelplatte für den Übergang von der Schräge zur Laibung.

Überstände abschneiden
© Selbermachen

Schritt 12/13: Überstände abschneiden

Die genauen Zuschnitte der überstehenden Laibungsplatten nehmen die Profis mit der Säge erst an den eingebauten Platten vor. Sägen Sie immer von innen nach außen, dann reißt die Sichtseite nicht so aus.

Dachwand fertig
© Selbermachen

Schritt 13/13: Dachwand fertig

Die schräge Dachfläche ist schließlich fertig beplankt. Es fehlt aber noch die Deckenbeplankung. Erst wenn alle Platten verschraubt sind, können sie mit Uniflott-Fugenmasse verspachtelt werden.

6. Fugen: Fugenmasse macht die Gipsplattenfläche stabil und belastbar

Zu einer ebenen Fläche werden die verschraubten Gipskartonplatten durch die Spachtelmasse. Zum System Uniflott gehören einmal das Uniflott selbst in Grün und in Weiß, passend zu den gewählten Platten sowie das Uniflott Finish. Der erste Spachtelgang mit Uniflott dient dazu, die Fugen zu füllen und die Platten so zu einer belastbaren Scheibe miteinander zu verbinden. Die Konsistenz sollte in etwa quarkähnlich sein.

Nach ungefähr einer Stunde Trocknungszeit stoßen die Profis die Überstände mit dem Schraubgriffspachtel ab und beginnen den zweiten Spachtelgang mit Uniflott Finish. Das ist schon gebrauchsfertig angemischt, etwas dünner in der Konsistenz und füllt so die noch vorhandenen kleinsten Fehlstellen. Ein Nach schleifen der Fugen ist damit zwar nicht mehr zwingend nötig, unsere Knauf-Jungs machen’s aber natürlich trotzdem – echte Handwerksarbeit eben. Das Ergebnis ist eine planebene und absolut glatte Plattenoberfläche.

Gipsplatten verspachteln: Anleitung

Titel fehlt
Verkleben der Platten
© Selbermachen

Schritt 1/11: Verkleben der Platten

Die kurzen Plattenkanten mit dem offenliegenden Gipskern und alle angefasten Schnittkanten müssen mit Tiefengrund vorbehandelt werden. Das mindert die sehr ausgeprägte Saugfähigkeit des Gipses.

Kleber
© Selbermachen

Schritt 2/11: Kleber

Sollte eine der Schnellbauschrauben nicht bis unter die Plattenebene eingedreht sein, können Sie das beim Spachteln mit dem Schraubgriff im Knaufspachtel nachholen.

Spachtelmasse
© Selbermachen

Schritt 3/11: Spachtelmasse

Sämtliche Schraublöcher werden sauber abgespachtelt.

Spachtelmasse verputzen
© Selbermachen

Schritt 4/11: Spachtelmasse verputzen

Die Profis bringen die Uniflott-Masse sorgfältig in die Fugen ein. Wichtig ist, dass die Fugen vollständig gefüllt sind. Überstände werden glatt abgezogen.

Spachtelmasse verstreichen
© Selbermachen

Schritt 5/11: Spachtelmasse verstreichen

An allen Außenecken müssen Sie eine sogenannte Eckschutzschiene anbringen, die in die Fugenmasse eingearbeitet wird. Mit Tackerklammern fixieren Sie die Leiste provisorisch.

Spachtelmasse
© Selbermachen

Schritt 6/11: Spachtelmasse

Gespachtelt werden die Schienen dann immer von der Ecke weg zur Fläche hin. In die andere Richtung reißen Sie die Leiste wieder ab.

Spachtelmasse verputzen
© Selbermachen

Schritt 7/11: Spachtelmasse verputzen

An den schrägen Stoßkanten passen keine rechtwinkligen Leisten, hier wird Gewebeband eingearbeitet. Erst die Kante auf ganzer Länge vorspachteln.

Gewebeband verkleben
© Selbermachen

Schritt 8/11: Gewebeband verkleben

... dann das Gewebeband einlegen und andrücken.

Flächen glätten
© Selbermachen

Schritt 9/11: Flächen glätten

Die unweigerlich entstehenden Grate an den Kanten schleifen Sie mit einem Schleifgitter vorsichtig ab.

Wand verputzen
© Selbermachen

Schritt 10/11: Wand verputzen

Mit dem Glätter wird nun Uniflott Finish großflächig über die Fugen gezogen. Damit werden alle Fehlstellen und Riefen gefüllt. Anschließend die Fugen mehrere Stunden gut trocknen lassen.

Trockenbau-Schleifmaschine
© Selbermachen

Schritt 11/11: Trockenbau-Schleifmaschine

Die Trockenbau-Schleifmaschine haben die Profis natürlich bei ihrem Handwerkszeug, Sie können sich so ein Gerät im Fachhandel oder Baumarkt ausleihen. Damit lassen sich die Fugen schnell und sauber nachschleifen.

7. Drempel: Knackpunkte der Dachschräge

Der Drempel (auch Kniestock oder Abseite genannt) hat auch in einem aufgemauerten Dachgeschoss noch eine Aufgabe: Er verbirgt und schützt die Anschlüsse der Luftdichtschicht an die gemauerten Drempel, und er bietet Platz für Wasser- und Elektroinstallationen. Um Platz zu sparen, greifen die Profis hier auf die schmalsten, nur 50 mm breiten Metallprofile zurück. Die UW-Profile werden an Boden und Dachschräge verschraubt, die CW-Profile dann dazwischengestellt. Der maximale Profilabstand liegt bei 62,5 cm.

Tipp

© Selbermachen

Damit die Spachtelmasse schön cremig wird und lange verarbeitbar bleibt, streuen die Profis das Pulver von Hand ins Wasser und lassen das Ganze "eine Zigarettenlänge" lang sumpfen. Erst danach wird durchgerührt.

Verschraubung des Drempels: Anleitung

Titel fehlt
UW-Profil
© Selbermachen

Schritt 1/7: UW-Profil

Zur Schallentkopplung klebt man den UW-Profilen, die an Boden und Giebelwand verschraubt werden, ein Dichtband auf die Unterseite.

Akkuschrauber bohren
© Selbermachen

Schritt 2/7: Akkuschrauber bohren

Schnellbauschrauben mit Grobgewinde halten das Bodenprofil auf den OSB-Platten. Die im Profil eingestanzten Löcher sind für die Schrauben zu groß.

Hohlstein
© Selbermachen

Schritt 3/7: Trockenbau-Schraube

Gipsplattendübel fixieren das obere UW-Profil in der Dachschräge: Bodenprofil hochloten, Löcher durch das Schrägenprofil vorbohren, Dübel eindrehen.

Metall schraben
© Selbermachen

Schritt 4/7: Metall schraben

Schrauben werden durch eine Profilkante in die Gipsplattendübel eingedreht.

Platten festschrauben
© Selbermachen

Schritt 5/7: Platten festschrauben

Beginnen Sie mit der Beplankung am Fenster, und schneiden Sie die erste Platte winkelförmig zu. Dann liegt an der Fensterkante kein Plattenstoß.

Dachboden
© Selbermachen

Schritt 6/7: Dachboden

Beginnen Sie mit der Beplankung am Fenster, und schneiden Sie die erste Platte winkelförmig zu. Dann liegt an der Fensterkante kein Plattenstoß.

Tiefengrund
© Selbermachen

Schritt 7/7: Tiefengrund

Die Gipskartonfläche behandeln Sie abschließend mit einem Tiefengrund.

8. Übergänge - Wahre Profis zeigen sich erst an den Anschlussfugen

Anschlussfugen zwischen Wand und Wand oder Wand und Schräge sind deshalb sokritisch, weil sich die angrenzenden Bauteile bei Temperaturschwankungen immer in ihrer Längsebene ausdehnen und deshalb in verschiedene Richtungen arbeiten. Die Folge sind Risse. Die verhindern Sie, indem Sie am Übergang von Gipsplatte zu Gipsplatte (Innen- und Außenecken) ein Gewebeband in die Spachtelmasse einarbeiten, das diese Zugspannung aufnimmt. Bei Übergängen verschiedener Materialien (Giebelwand) füllen Sie die Fuge mit einer dauerelastischen und überstreichbaren Masse (kein Silikon!).

Das ist uns aufgefallen:

"Ich war überrascht, wie sorgfältig und mit wie viel Zeit die beiden Knauf-Profis sich den Anschlussfugen gewidmet haben. Hier ist schnelles Arbeiten eher nicht zielführend. Übrigens weiß ich jetzt, warum die beiden von der ersten Gipsplatte an der Giebelwand die halbrunde Längskante vor dem Verschrauben abgeschnitten haben: Man braucht dann nämlich viel weniger vom Power-Elast zum Ausspritzen!"

Anschlussfugen abdichten: Anleitung

Titel fehlt
Kleber anbringen
© Selbermachen

Schritt 1/4: Kleber anbringen

Für das Einarbeiten des Gewebebands spachteln Sie die Ecke vor, drücken das Band ein und spachteln vorsichtig nach.

Silikon
© Selbermachen

Schritt 2/4: Silikon

Anschlussfugen zur Giebelwand spritzen Sie mit einer dauerelastischen Masse sauber aus. Schneiden Sie die Kartuschenspitze etwa auf Fugenbreite ab, am besten schräg.

Abzieher
© Selbermachen

Schritt 3/4: Abzieher

Mit einem Abzieher lässt sich dien och frische Masse sauber ausrunden oder anfasen. Wichtig: DieMasse sollte nur an zwei Flanken haften, nicht die Fuge komplett ausfüllen.

Verfugter Dachboden
© Selbermachen

Schritt 4/4: Verfugter Dachboden

Die Anschlussfugen müssen sorgfältig ausgeführt werden, das machen Sie am besten ganz zum Schluss.

9. Zwischenwände - Mit Ständern und Platten ganz einfach Räume bauen

© Selbermachen

Zum Stellen der Zwischenwand benötigen Sie neben den Gipskartonplatten Metallprofile: Die UW-dB-Profile haben eine U-Form, werden an Boden und Decke geschraubt und halten die senkrechten CW-dB-Profile, an denen die Platten verschraubt werden. Das "dB" (Dezibel) steht übrigens synonym für erhöhten Schallschutz, der durch eine durchgehende Riffelung bei der Profilarten erreicht wird. Wie beim Drempel bekleben Sie die Unterseiten der UW-dB-Profile mit einem entkoppelnden Dichtband, bevor Sie sie an Boden und Decke verschrauben. Der Profilabstand der CW-Ständer liegt hier bei 60 cm, das entspricht der Plattenbreite.

Zwischenwände ziehen: Anleitung

Titel fehlt
Stahl schneiden
© Selbermachen

Schritt 1/8: Stahl schneiden

Mit dem Knabberer haben die beiden Profis von Knauf die Profile exakt auf Länge gebracht. Für Selbermacher funktioniert eigentlich auch eine simple Blechschere.

Wand Stahlträger
© Selbermachen

Schritt 2/8: Wand Stahlträger

Bevor sie die UW-Profile verschrauben, stellen die Profis die CW-Profile ein. Bei hochkant verlegten Platten entspricht der Profilabstand der Plattenbreite (60 cm).

Wand aufbauen
© Selbermachen

Schritt 3/8: Wand aufbauen

Das Passstück unter den Platten verschrauben die beiden am Übergang zur Giebelwand. Am freien Ende der Trennwand steht eine ganze Platte.

Glasfaserwolle einsetzen
© Selbermachen

Schritt 4/8: Glasfaserwolle einsetzen

Ist eine Seite beplankt, wird der Hohlraum mit Trennwanddämmung für optimalen Schallschutz gefüllt.

Platte einsetzen
© Selbermachen

Schritt 5/8: Platte einsetzen

Es folgt wieder eine raumhoch abgeschnittene Platte.

Wand befestigen
© Selbermachen

Schritt 6/8: Wand befestigen

Als kleine Trennwand innerhalb des Bades und Vorwandelement für das Waschbecken montieren die Knauf-Jungs ein weiteres Ständerwerk mit Gipsplattendübeln an der Zwischenwand.

Wand einbauen
© Selbermachen

Schritt 7/8: Wand einbauen

Bei der Beplankung geht’s mit der oberen Abschlussplatte los.

Trennwand
© Selbermachen

Schritt 8/8: Trennwand

Der fertige Wandstummel ist nicht mit Trennwanddämmung gefüllt.

10. Elektrik - Dosen und Leitungen für Licht und Strom

Das Schöne an den Trockenbauwänden ist die Tatsache, dass Sie die Löcher für die Elektroinstallationen ganz einfach mit dem Akkuschrauber und einer Lochsäge herstellen können – kein mühseliges, schmutziges Stemmen und Bohren ist hier angesagt. Auch die Leitungen selbst können Sie in den Hohlräumen gut verlegen, hier gibt es keine Vorschriften hinsichtlich der in Massivwänden einzuhaltenden Installationszonen. Die Steckdosen selbst sollten allerdings einen Bodenabstand von etwa 30 cm, die Lichtschalter von 105 cm haben. Wollen Sie Lichtschalter und Steckdosen kombinieren, so gelten die 105 cm Bodenabstand für die mittlere Hohlwanddose.

Ein Tipp: Setzen Sie für die Doppelsteckdosen Doppel-Hohlwanddosen ein und nicht zwei Einzeldosen. Die sind mit unter schwieriger zu bohren, da sie sich am Rand nicht überlappen dürfen. Für die Lichtspots in der Decke ist eine gute Lichtplanung erforderlich. Aber Achtung: Schauen Sie sich die Spots und die Leitungslänge genau an, bevor Sie die Löcher bohren. Die mitgelieferten Verbindungskabel zwischen den Spots und dem Trafo können zu kurz sein, Verlängern ist fummelig. Die Leitungen, Dosen und Spots können Sie selbst installieren und verdrahten. Den Anschluss an den Hausstrom sollten Sie dem Elektriker überlassen.

Das ist uns aufgefallen

© Selbermachen

"Lange habe ich mich vor dem Thema Strom gedrückt, beim Team SELBERMACHEN kam ich nicht mehr daran vorbei: Wenn man sich damit mal richtig befasst hat, ist die Auswahl und das Verlegen der richtigen Leitungen kein Hexenwerk mehr. Jedenfalls ging mir ein Licht auf, und Strom war auch auf der Steckdose. Der Trockenbau mit seinen Hohlräumen ist für die Installation einfach genial!"

Löcher für Elektrik bohren: Anleitung

Titel fehlt
Loch einbohren
© Selbermachen

Schritt 1/6: Loch bohren

Zeichnen Sie sich die Lage der Spots an der Deckean, und bohren Sie die dafür passenden Löcher (Durchmesser steht in der Montageanleitung Ihrer Spots). Beachten Sie unbedingt die Länge der Verbindungskabel der Spots, die ist meist kurz.

Kabel verlegen
© Selbermachen

Schritt 2/6: Kabel verlegen

Ziehen Sie das stromführende Kabel aus einem der Löcher, und schieben Sie den Trafo der Lichtspots rein.

Kabel verlegen
© Selbermachen

Schritt 3/6: Kabel verlegen

Die Verbindungskabel der Spots ziehen Sie sich mit einem gebogenen Draht durch die Löcher und verbinden sie mit dem Trafo. Den schließen Sie dann an das stromführende Kabel an.

Zubehör
© Selbermachen

Schritt 4/6: Zubehör

Wollen Sie eine Doppelhohlraumdose setzen, bohren Sie zunächst die beiden Löcher und schneiden die Stege mit dem Cutter heraus.

Wandkabel
© Selbermachen

Schritt 5/6: Wandkabel

Das stromführende Kabel und die Leitung zum Lichtziehen Sie von hinten durch die Dose.

Wanddose befestigen
© Selbermachen

Schritt 6/6: Wanddose befestigen

bevor Sie sie in der Lochlaibung mit den Aufklapphaken hinter der Dose fixieren.

Dämmstoffe vom Experten

© Selbermachen

Einer der weltweit führenden Hersteller von Dämmstoffen aus Glaswolle-, Steinwolle und Holzwollebasis sowie auch EPS (Extrudiertes Polystyrol)-Produkten ist Knauf Insulation aus Simbach am Inn. Als Teil der familiengeführten Knauf-Gruppe produziert Knauf Insulation in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt seine Dämmprodukte. Wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Mineralwolle auf Basis der ECOSE-Technologie: Dem regelmäßigen SELBERMACHEN-Lesern werden die dunkelbraun gefärbten Dämmrollen bekannt vorkommen. Dabei handelt es sich um Mineralwolle mit einer neuartigen Bindemittelrezeptur, die das sonst übliche Jucken der Dämmfasern auf der Haut stark minimiert. Knauf Insulation bietet alle für einen Dachausbau nötigen Komponenten von der Dämmung bis zur Kleberaupe aus einer Hand an – natürlich perfekt aufeinander abgestimmt.

Trockenbau aus einer Hand

© Selbermachen

Wenn man "trockener Innenausbau" in Deutschland sagt, landet man sehr früh unweigerlich bei den grauen und grünen Gipskartonplatten von Knauf Bauprodukte. Auch die Iphofener gehören zur weltweit agierenden Knauf-Gruppe und bieten nicht nur alles rund ums Ständerwerk, die Gipsplatten und Uniflott an, sondern auch die ganze Palette an Bauchemie, die wir im zweiten Teil vom Team SELBERMACHEN im geplanten Bad einbauen. Durch die hohe Angebots- und Produkttiefe der gesamten Knauf-Gruppe kommen die regelmäßigen Innovationen und Weiterentwicklungen für den Profianwender auch immer dem ambitionierten Selbermacher zu gute. Sie brauchen Beispiele? Die schalltechnisch erheblich verbesserten UW- und CW-dB-Profile für die Trockenbauwand etwa oder das Uniflott-System für perfekt glatte Oberflächen sind echte Eigenentwicklungen aus dem Hause Knauf.

Die neue Ausgabe ist da: selber machen - Jetzt am Kiosk!