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Tomatenhaus selber bauen

Sie träumen von saftig roten, sonnengereiften Tomaten? Dann bauen Sie doch dieses Tomatenhaus, das Wärme, Trockenheit und Höhe bietet.

Tomatenhaus
Dieses Tomatenhaus zum selber bauen bietet den Tomaten genug Höhe zum Wachsen.© Ghostbastlers

Ein Tomatenhaus verlängert nicht nur die Erntezeit und beschert eine größere Menge an Früchten als der Anbau im Freiland. Auch sind die Früchte dort vor Regen geschützt, wodurch sie weniger aufplatzen und faulen.

Dank der verglasten Seiten entsteht Wärme, die den Tomaten zum Heranreifen verhilft. Der schrankförmige Bau bietet ausreichend Höhe, sodass sich die Pflanzen zu ihrer vollen Größe aufrichten können.

Unser Tomatenhaus besitzt überdies Flügel- und Seitenfenster sowie an das Dach angeschlossene Regenrinnen.

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© eBay/Selbermachen Media

Material
ca. 20 m Fichte gehobelt 34 x 54 mm gefast, kesseldruckimprägniert
12 m Fichte gehobelt 20 x 95 mm einseitig geriffelt, kesseldruckimprägniert
Acrylglaszuschnitte 5 mm stark: 4x 922 x 295 mm; 4x 1.040 x 383 mm; 2x 431 x 804 mm
1 Paket 4 x 40 mm Edelstahlschrauben; 1 Paket 4 x 20 mm Edelstahlschrauben
12x Scharniere 25 mm breit; 2x Schieberiegel; 2x Haken 5,2 x 160 mm; 2x Ösen 5,2 x 160 mm
1x Regenrinne 1.800 mm lang
1 Pckg. Dominodübel 8 x 50 mm, Leim
2x Mörtelwanne

Werkzeuge
Kappsäge | Handkreissäge mit Führungsschiene | Tischkreissäge | Akkuschrauber und Bitset | Handsäge und Stemmeisen | Winkelschleifer oder Metallsäge | Kegelbohrer Metall Durchmesser 32 mm | Dominofräse | Winkel | Zollstock | Zwingen | Spanngurte

Bauteile für das Tomatenhaus ablängen

Wir bauen das Tomatenhaus aus kesseldruckimprägniertem Holz. Die darin enthaltenen Salze schützen das Material vor Fäulnis, Pilzen und Schädlingen und machen eine Schutzbehandlung überflüssig. Mit der Kappsäge und einem selbst gebauten einfachen Anschlag geht die Arbeit gut und schnell von der Hand.

1. Zuerst an der Kappsäge die senkrechten Pfosten auf je 1.472 mm ablängen. Danach die 13 Querstreben inkl. First auf 760 mm ablängen.

Tipp: Um beim Zusammenbauen der Einzelteile nicht durcheinanderzukommen, bietet es sich an, die Stirnseiten der zugesägten Teile mit ihrer Längenangabe zu markieren. Sind die Teile verbaut, ist die Markierung nicht mehr sichtbar.

2. Zuerst die zwei Bodenstreben auf je 800 mm, dann die beiden Streben der feststehenden Fenster auf je 1.010 mm kürzen.

3. Für das Dach vier Leisten auf 501 mm bringen und an je einer Seite eine 30°-Gehrung und an der jeweils anderen eine 60°-Gehrung herstellen.

Tomatenhaus
© Ghostbastlers

4. Für die untere Verkleidung 32 Teile (95 mm breit) auf 334 mm ablängen. Bei Abweichungen der Maße, die Breiten so anpassen, dass jede Seite insgesamt 760 mm ergibt. 16 Abschnitte für das Dach auf 285 mm kürzen.

Tomatenhaus bauen: Der Aufbau

Die Zuschnitte: 

Grundgerüst: Nadelholz (KDI) 34 x 54 mm: 4x 1.472 mm, 2x 800 mm, 12x 760 mm, 2x 1.010 mm, 2x 882 mm, 4x 501 mm, 8x 1.000 mm, 8x 265 mm;

Schalung und Dach: Nadelholz (KDI) 24 x 95 mm: 32x 334 mm, 16x 295 mm, 4x 774 mm, 4x 509 mm

Acrylglas: 4x 922 x 295 mm, 4x 1.040 x 383 mm, 2x 431 x 804 mm.

Tomatenhaus
© Tillman Straszburger

Tomatenhaus bauen: Verbindungen herstellen

Um die Einzelteile stabil miteinander zu verbinden, stellen wir mit der Dominofräse Dübelverbindungen her. Wer dieses doch sehr spezielle Werkzeug nicht in seinem Fundus hat, greift stattdessen zur Flachdübelfräse.

1. Mit der Dominofräse und einer Anschlaglehre Nuten in das Hirnholz aller Hölzer setzen, die waagerecht laufen.

Tipp: Damit die Nuten bei allen Teilen an derselben Position sitzen, bauen wir uns eine Anschlaglehre. Dafür schneiden wir von 180 mm breitem und 900 mm langem MDF vier ca. 30 mm schmale Streifen ab. Zwei Streifen sollen das Werkstück führen, mit den anderen fixieren wir die Fräse. Deshalb schrauben wir zwei Leisten im Abstand der Breite der Pfosten an und die beiden anderen so, dass sie die Fräse seitlich einfassen. Auf Bündigkeit achten!
Tomatenhaus
© Ghostbastlers

2. Nach und nach jeden Pfosten von beiden Seiten in die Anschlaglehre setzen, an der Dominofräse eine Tiefe von 25 mm einstellen und Nuten fräsen.

3. Dachfenster-Rahmen fräsen: Auch hier die Vorrichtung nehmen. Wegen geringerer Materialstärke eine Hartfaserplatte unterlegen.

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© Ghostbastlers

4. Senkrechte Pfosten oben, mittig und unten fräsen. Für die oberen Fräsungen eine Seite der Führung abbauen.

5. Nuten für Acrylglasscheiben herstellen: Parallelanschlag der Tischkreissäge so einstellen, dass im Umschlagverfahren eine Nutbreite von 5 mm (minimal breiter) entsteht.

6. Folgende Teile versehen wir mit Nuten: die Dachfenster, die seitlichen Fenster sowie deren Mittelstreben auf beiden Seiten.

7. An den Außenpfosten Nut nur bis 1.018 mm setzen, da die Scheibe im oberen Drittel sitzt. Markierung setzen, einsägen.

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© Ghostbastlers

Einzelteile des Tomatenhauses zusammensetzen

Nun können wir die Acrylglasscheiben einsetzen und die Einzelteile zusammenleimen. Tipp: Vor dem Verleimen die jeweiligen Einzelteile probehalber zusammensetzen. Danach fertigen wir das Dach an.

1. Seitenteile: Querstreben in einen senkrechten Pfosten stecken und verleimen. Dann die Acrylglasscheibe einsetzen.

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2. Zwischenstrebe einsetzen und verleimen. Die nächste Scheibe einsetzen und den zweiten Pfosten aufsetzen und verleimen. Mit Spanngurten verzurren, zweites Teil zusammensetzen.

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© Ghostbastlers

3. Die Giebellatten aneinander anlegen, mittig Position anzeichnen, die Fräse senkrecht aufstellen und 25 mm tief einfräsen.

4. Firstlatte und Giebel mittels Dominos verbinden. Von Mitte aus 295-mm-Bretter auflegen, am First ausklinken.

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5. Alle Bretter mit 40-mm-Schrauben fixieren. Mit Handkreissäge und Schiene Überstände an Schrägen entfernen.

6. Der untere Abschnitt wird ebenfalls von innen beplankt. Auf die schon verleimten Seiten 95 mm breite Abschnitte schrauben.

7. Die Beplankung an den querliegenden Streben des Tomatenhauses ausklinken. Die Abschnitte auflegen und Ausklinkung anzeichnen.

8. Mit der Handsäge die Ausklinkungen aussägen. Alle Holzabschnitte anschrauben.

Tomatenhaus
© Ghostbastlers

8. Mit der Japansäge können schließlich die Ausklinkungen ausgesägt und alle Abschnitte angeschraubt werden.

Das Finish für's Tomatenhaus

Die Bauteile für den Korpus sind gefertigt, nun geht es an die kleinen, aber wichtigen Details: an die Regenrinne, Scharniere und Pflanzgefäße.

1. 1.800 mm lange Regenrinne mit Winkelschleifer in zwei gleiche Teile teilen. Mit Kegelbohrer 32-mm-Loch bohren.

Tomatenhaus
© Ghostbastlers
Tipp: Damit das Bohren einfacher und das Loch präziser wird, empfiehlt es sich, das Bohrloch mit einem Körner und einem Hammer anzukörnen. Diese Maßnahme verhindert, dass das Bohrloch verläuft. Ist das Loch dann mit dem Kegelbohrer gebohrt, sollte man es unbedingt entgraten, um Schnittverletzungen zu verhindern.

2. Das 70 mm von der Außenkante gesetzte Loch entgraten und einen Ablaufstutzen (mit Gardena Stecker) einsetzen.

3. Die bereits vorgefertigten Seitenteile, Streben und Dachteile mit Dominos unter Zugabe von Leim zusammenfügen.

4. Zum Trocknen mit Spanngurten verzurren: Unten, um die mittleren Querstreben und dort, wo die Dachschrägen auftreffen.

Tomatenhaus
© Ghostbastlers

5. An den Dachfenstern Scharniere anbringen. Am Dach anlegen, am First verschrauben. Seitlich an den Fenstern Haken anbringen, an Hausseiten Ösen. Klappfenster mit Scharnieren fixieren und am rechten Fensterflügel eine Holzleiste befestigen.

6. Daran oben und unten Riegel und Gegenstücke fixieren. Regenrinnen anschrauben. Löcher in Mörtelwannen bohren, befüllen, einsetzen, anpflanzen!

Tomatenhaus
© Ghostbastlers

In diesem Tomatenhaus zum selber bauen stehen Ihre Tomaten geschützt und können gut wachsen und Früchte tragen.

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