Gartenzaun: Material und Aufbau

Welcher Gartenzaun passt zu Ihrem Haus?

Sie suchen nach dem perfekten Gartenzaun? Wir zeigen Vor- und Nachteile verschiedener Materialien. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Gartenzäune aus Holz, Drahtgitter oder Metall aufstellen.

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Ein Gartenzaun aus Holzpalisaden ist zeitlos, benötigt aber Pflege© pixabay

Bei kostspieligen Projekten lässt sich durch gründliche Vorbereitung viel Geld sparen. So auch beim Bau eines neuen Gartenzauns. Schließlich geht es dabei nicht nur um Schönheit, sondern auch darum, welche Art von Gartenzaun überhaupt zum Stil des Hauses passt und welche aus praktischen Erwägungen in Frage kommt.

Hier kommen Sie direkt zu den zwei großen Themen dieses Artikels:

Planen Sie Gartenzaun und Vorgarten zusammen

Die Fassade des Hauses, Bäume, Sträucher, Blumenbeete und Co. spielen bei der Wahl des richtigen Gartenzauns eine wichtige Rolle: Wenn die Gestaltung gelungen ist, fügen sich alle diese Elemente zu einem harmonischen Bild zusammen. Dabei bilden Hausfassade und Gartenzaun den Rahmen, der den Vorgarten-Raum einfasst und zur Geltung bringt.

Das bedeutet, dass Haus und Zaun im Gleichgewicht stehen sollten: Ein wuchtiger Gartenzaun harmoniert nicht mit einem kleinen, eher unscheinbaren Haus und umgekehrt passt ein bescheidener Zaun nicht zur Prachtvilla.

Planung
© foxcub - stock.adobe.com

Der erste Schritt zum Gartenzaun: Messen und Rechnen

Die ungefähre Länge der Grundstücksgrenzen ist aus dem Lageplan vom Katasteramt zu ersehen, doch am Messen an Ort und Stelle führt kein Weg vorbei. Zeichnen Sie sich den Grundriss Ihres Grundstückes auf und tragen Sie die ermittelten Maße dort ein. Gemessen wird mit einem möglichst langen Bandmaß von Grenzstein zu Grenzstein. Einfahrt und Weg zum Haus sollten eingetragen sein: So wird klar, wo überhaupt Zaunelemente gebraucht werden.

Wenn der Vorgarten insgesamt neu gestaltet wird, kann man die Toröffnungen so anordnen, dass so viel wie möglich mit ganzen Zaunelementen gearbeitet werden kann. Zur genauen Berechnung des Materialbedarfs legt man den Lageplan am besten auf Millimeterpapier an.

Die meisten Grundstücke grenzen an drei Seiten an Nachbargrundstücke. Üblicherweise wird hier 125 cm hoher Maschendrahtzaun verwendet. Steht der Zaun direkt auf der Grenze, gehört er den Eigentümern beider Grundstücke. Ein Zaun eigener Wahl kann direkt an, aber nicht auf die Grenze gesetzt werden. Über hohe Rankgitter- oder Dichtzäune, die als Sichtschutz erwünscht sind, sollte man sich mit den Nachbarn verständigen.

Welches Material für den Gartenzaun?

Es gibt viele verschiedene Materialien, die Sie für Ihren Gartenzaun wählen können. Hier lesen Sie mehr über die Vor- und Nachteile der beliebtesten Zaun-Materialien.

Gartenzaun aus Holz

Gartenzäune aus Holz gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Darunter zum Beispiel:

  • Staketenzaun: senkrecht stehende, rechteckige oder runde Holzlatten, die mit Draht zusammen gehalten werden. Sie eignen sich für leichte, schnell montierte Einfassungen, die um Kurven geführt werden können.
  • Lattenzaun: senkrecht stehende, rechteckige oder runde Holzlatten, die jeweils an einem Querbalken angebracht werden.
  • Palisadenzaun: senkrecht stehende, rechteckige oder runde Holzlatten, die vor zwei Querbalken angebracht sind
  • Jägerzaun: Holzzaun aus x-förmig angebrachten Holzlatten, die sich kreuzen.
  • Bohlenzaun: besteht aus vertikal angeordneten Bohlen, bietet einen guten Sichtschutz, Bohlen vertikal angeordnet
Holzzaun
Es gibt verschiedene Arten von Holzzäunen.© Adobe Stock/Von DOC RABE Media/monika/sonne_fleckl/karamysh

Vorteile von Holzzäunen sind:

  • in der Regel einfach aufzustellen
  • viele Gestaltungsmöglichkeiten, können in Farbe und Form leicht an die übrigen Gartenbauten angepasst werden.
  • relativ preiswert (natürlich je nach Holzart unterschiedlich)
  • natürliches Material
Lärchen- und Eichenholz gehören zu den teureren Holzsorten, gelten aber auch als robuster. Auch Birke und Weide gelten als relativ witterungsbeständig. Hölzer von Tanne, Kiefer und Fichte sind eher günstiger, aber auch nicht so robust.

Nachteile von Holzzäunen sind:

  • muss regelmäßig gestrichen und gepflegt werden
  • anfällig für Witterungseinflüsse und Schädlingsbefall

Ein Holzzaun muss auf jeden Fall imprägniert und regelmäßig gestrichen werden, damit er geschützt ist und gut aussieht. Gelegentlich wird auch unbehandeltes Holz für Zäune verwendet. Es ist preiswerter in der Anschaffung, spart Arbeit und Geld, weil es nicht gestrichen wird und kann problemlos entsorgt werden.

Holzzäune eignen sich als dekorative Einfassung ebenso wie als sichere Einfriedung. Das natürliche Material passt am besten zu traditionellen, ländlichen oder "verspielteren" Häusern.
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Gartenzäune aus Metall

Metall ist ein beliebtes Material für den Gartenzaun. Meist wird dafür Stahl, Aluminium oder Eisen verwendet. Beliebte Varianten sind auch der Stabmattenzaun, beziehungsweise Gitterzaun, sowie der Maschendrahtzaun.

Vorteile von Metallzäunen sind:

  • in der Regel sehr robust und praktisch unverwüstlich, solange feuerverzinkt, pulverbeschichtet, kunststoffbeschichtet oder eloxiert sind
  • einmal aufgestellt verursacht er kaum noch Arbeit

Nachteile von Metallzäunen sind:

  • relativ teuer
  • Aufstellen des Zauns arbeitsintensiver
Metallzäune sind edle Gartenzäune, die einen kühleren Flair erzeugen als Holzzäune. Sie sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, dafür aber auch langlebiger sind als der Gartenzaun aus Holz. Sie unterstreichen schlichte Häuser besonders gut. 
Metallzaun
Metallzäune sind langlebiger als Holzzäune.© genotar1-stock.adobe.com

Maschendrahtzaun

Zäune aus Drahtgeflecht oder Gittermatten gehören unter ästhetischen Gesichtspunkten sicher nicht zu den Gartenzaun-Favoriten, doch sie haben so viele Vorteile, weshalb sie für die meisten Haus- und Gartenbesitzer unentbehrlich geworden sind. Für Pflanzenfreunde sind Maschendraht- und Gitterzäune als Rankhilfe für Kletterpflanzen ideal. Und es gibt keine platzsparendere begrünte Sichtschutzwand als einen mit Efeu bewachsenen Drahtzaun.

Drahtgeflecht ist überall erste Wahl, wo lange Grenzen sicher und preiswert eingezäunt werden müssen. Mit passenden Pfosten, Spannstäben, Klammern und Drahtspannern lässt es sich sehr gut selbst verarbeiten. Beinahe noch einfacher ist die Montage von Gittermatten, da die festen Elemente nur an den Pfosten festgeschraubt werden müssen.

Maschendrahtzaun
Ein Maschendrahtzaun ist schlicht und praktisch.© H. Rambold-stock.adobe.com

Gartenzaun aus Kunststoff

Es gibt auch die Möglichkeit, einen Gartenzaun aus Kunststoff (meist PVC) aufzustellen. Dieser braucht deutlich weniger Pflege als ein Holzzaun: Es reicht, ihn ein- bis zweimal im Jahr mit Seifenwasser zu putzen. Außerdem ist der Aufbau von Kunststoffzäunen relativ unkompliziert. Allerdings ist ein Gartenzaun aus Kunststoff nicht nachhaltig und kann je nach Verarbeitung mit der Zeit witterungsabhängig etwas spröde werden.

Eine Mischform aus Holz und Kunststoff bildet das sogenannte WPC (Wood Plastic Composite). Es besteht zu 70 Prozent aus Holz und zu 30 Prozent aus Kunststoff und vereint die positiven Eigenschaften beider Materialien: WPC sieht fast genauso aus wie Holz, ist aber robuster und nicht so anfällig für Witterungseinflüsse. Allerdings ist es kein zu 100 Prozent natürliches Material.

Checkliste: So finden Sie den richtigen Gartenzaun

Vor der Auswahl eines Gartenzauns sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Soll der Gartenzaun das Grundstück sichern?
  • Soll er Kinder und Hunde hindern, auf die Straße zu laufen?
  • Soll er den Garten nur optisch einfassen?
  • Soll er als Teil des Gartens wirken?
  • Soll er blickdicht sein?
  • Liegt das Haus in der Stadt oder auf dem Dorf?
  • Liegt das Haus in Alleinlage oder in einer Siedlung?
  • Welche Einfriedungen gibt es in der Nachbarschaft?
  • Welchen Stil hat das Haus?
  • Welche Farben und Materialien dominieren am Haus bzw. im Garten?
  • Wollen Sie den Gartenzaun selber bauen?
  • Können Sie Zeit für die Pflege aufwenden oder eher nicht?
  • Haben Sie Helfer für den Bau zur Verfügung?
  • Soll der Zaun Jahrzehnte halten, oder verändern Sie gern mal etwas?
  • Möchten Sie den Gartenzaun individuell gestalten?
  • Soll der Zaun ins Auge fallen oder sind Ihnen die Pflanzen wichtiger?
  • Ist es notwendig, das ganze Grundstück einzuzäunen?
  • Muss für alle Grundstücksgrenzen das gleiche Material verwendet werden?
  • Ist die Hilfe von Handwerkern nötig, oder lässt sich das Material gut selbst verarbeiten?
  • Ist die Entsorgung des Materials kostspielig, wenn der Zaun mal ersetzt werden muss?

Fertige Gartenzaunelemente: Fundamente

Sobald feststeht, welches Material verwendet werden soll, muss noch einmal gemessen werden. Diesmal geht es um die exakte Position der Fundamente:

  1. Zunächst setzt man an beiden Endpunkten des Zauns Stäbe und spannt dazwischen eine Schnur – sehr straff, damit sie sich nicht bewegen kann.
  2. An dieser Linie entlang werden jetzt die Längen von Pfosten und Zaunelementen abgesteckt.

Die Position der Pfosten muss sehr exakt markiert werden, denn bei der Montage von fertigen Zaunelementen gibt es kaum Spielraum. Etwas einfacher ist es bei selbstgebauten Holzzäunen oder Maschendrahtzäunen: Hier lassen sich leichte Abweichungen noch ausgleichen.

Wichtig: Eingegrabene Pfosten brauchen guten Wasserabzug.

Bodenwellen und Geländeneigungen
Bei ebenem Gelände spielt es keine Rolle, ob starre oder beweglichere Zaunelemente verwendet werden. Die Pfosten haben alle dieselbe Höhe, ebenso die Befestigungspunkte der Zaunfelder. Auch bei kleinen Bodenwellen kann man die Waagerechte halten. Im schlimmsten Fall müssen einzelne Zaunfelder unten etwas gekürzt oder verlängert werden. Anders bei Gelände mit deutlichem Gefälle.

Gartenzaun aufstellen: So geht es

Wenn Sie das geeignete Material für Ihren Gartenzaun gefunden haben, geht es an das Aufstellen. Je nach Material gehen Sie dabei unterschiedlich vor.

Holzzaun aufstellen: Anleitung

Die Pfostenabstände lassen sich mit einem Hilfsbrett ermitteln: Addieren Sie die Länge des Zaunfeldes plus 3 mm an beiden Seiten für die Beschläge plus den Überstand der Pfosten über die Pfostenschuhe.

Gartenzaun
© T. Straszburger

So gehen Sie beim Aufstellen eines Holzzauns vor:

Zaun aufbauen
Fundament gießen
© Holz

Schritt 1/8: Fundament gießen

Bei einem Zaun direkt am Fußweg wird zunächst geprüft, ob betonierte Wegekanten stören können. Danach entscheidet sich, ob fertige Punktfundamente passen oder die Fundamente selbst gegossen werden müssen.

Pfostenschuh einsetzen
© Holz

Schritt 2/8: Pfostenschuh einsetzen

Hier wurden Fundamente selbst gegossen. Der Pfostenschuh, der mit eingegossen wird, liegt auf Hilfshölzchen in der richtigen Höhe.

Pfosten zuschneiden
© Holz

Schritt 3/8: Pfosten zuschneiden

Ist die Höhe des Zauns ermittelt, werden die Pfosten zugeschnitten und gestrichen. Hier wurden vorlackierte Teile verwendet.

Schnittstellen streichen
© Holz

Schritt 4/8: Schnittstellen streichen

Die Schnittstellen werden satt mit Holzschutzgrund gestrichen und anschließend mit zweifachem Farbauftrag versiegelt. Das ist wichtig, da das Holz nur so gegen Feuchtigkeit von unten und damit gegen Fäulnis und Pilzbefall geschützt ist.

Pfosten einsetzen
© Holz

Schritt 5/8: Pfosten einsetzen

Wenn der Beton abgebunden hat und die Pfostenschuhe belastbar sind, werden die Pfosten eingesetzt und Stück für Stück mit Wasserwaage exakt ausgerichtet. Eine Schraubzwinge hält sie dabei in der Position.

Löcher vorbohren
© Holz

Schritt 6/8: Löcher vorbohren

Die Schraubenlöcher werden vorgebohrt, damit das Holz nicht reißt. Für die 8 x 60-mm-Schrauben werden 8-mm-Löcher vorgebohrt.

Pfosten festschrauben
© Holz

Schritt 7/8: Pfosten festschrauben

Beim Einschrauben ist die Knarre mit Stecknuss hilfreich. Es müssen schließlich sechs Schrauben pro Pfosten eingesetzt werden und das ist mit einem einfachen Schraubenschlüssel mühsam.

Tür einsetzen
© Holz

Schritt 8/8: Tür einsetzen

Auch die Löcher für die L-Beschläge werden vorgebohrt. Brettabschnitte dienen als Maß. So sitzen die Bohrungen an allen Pfosten auf gleicher Höhe.

 Gartenzaun aus Metall aufstellen: Anleitung

So werden Zäunen aus Metall wie Aluminium oder Eisen auf gemauerte Pfeiler und Sockel eingesetzt:

Alu- und Eisenzaun anbringen
Gelieferte Zaunfelder
© Holz

Schritt 1/6: Gelieferte Zaunfelder

Die nach Maß gefertigten Zaunfelder werden gut verpackt geliefert, damit die Oberfläche nicht beschädigt wird.

Pfosten aufsetzen
© Holz

Schritt 2/6: Pfosten aufsetzen

Die Stahlschuhe für die Pfosten werden auf den Mauersockel geschraubt, der Pfosten darüber geschoben.

Zaun ausrichten Wasserwaage
© Holz

Schritt 3/6: Zaun ausrichten: Wasserwaage

Mit Hilfe der Wasserwaage werden die Zaunfelder probeweise eingesetzt, dann die Bohrlöcher zur Befestigung der Felder markiert.

Zaunfelder anschrauben
© Holz

Schritt 4/6: Zaunfelder anschrauben

Die Zaunfelder werden mit Winkeln befestigt. Sie stehen vorläufig auf Leisten.

Befestigungsplatten
© Holz

Schritt 5/6: Befestigungsplatten

Für die Torscharniere gibt es Befestigungsplatten mit Justierschraube.

Schließblech anbringen
© Holz

Schritt 6/6: Schließblech anbringen

Das Schließblech wird angebracht, sobald das Tor genau ausgerichtet ist.

Maschendrahtzaun aufstellen: Anleitung

Anfangs- und Endpfosten von Drahtzäunen müssen mit einer Diagonalstrebe abgestützt werden, denn sie haben viel Zug auszuhalten. Der Zaun muss schließlich sehr straff gespannt werden. Nicht nur die Pfosten, auch die Streben brauchen Betonfundamente.

Maschendrahtzaun
© T. Straszburger
Maschendrahtzaun
Streben und Pfosten verschrauben
© Holz

Schritt 1/4: Streben und Pfosten verschrauben

Die Streben und die Pfosten werden miteinander verschraubt. Dafür gibt es als Anschlussstück eine besondere Schelle. Erst beim Aufschieben der Schelle wird der Pfosten exakt ausgerichtet.

Spanndraht einfädeln
© Holz

Schritt 2/4: Spanndraht einfädeln

Die Enden des Spanndrahts werden in die Bohrung der Stifte im Drahtspanner eingefädelt und mit dem Schlüssel aufgewickelt. So wird der Draht gespannt. Als erstes wird der oberste Spanndraht angebracht. Die Maschen des Drahtgeflechts werden später aufgebogen, so dass der Draht eingelegt werden kann. Dann die Maschen wieder schließen.

Spannstab einsetzen
© Holz

Schritt 3/4: Spannstab einsetzen

Schließlich wird der Spannstab durch die Maschen am Rand des Geflechts geführt und in die Schellenhaken eingehängt. Erst jetzt werden die Schrauben der Schellen endgültig festgezogen.

Perfekter Abschluss
© Holz

Schritt 4/4: Perfekter Abschluss

So sieht ein perfekter Abschluss aus: Der Spannstab steckt oben, in der Mitte und unten in den Schellenhaken und hält das Drahtgeflecht gleichmäßig gespannt.

Gartenzaun aus Gitterelementen aufstellen: Anleitung

Maschendrahtzäune sind eine gute kinder- und tiersichere, preiswerte Einfriedung. Gittermattenzäune haben dieselben Vorteile, sind aber noch langlebiger und sicherer. Hohe Zäune eignen sich mit Kletterpflanzen begrünt hervorragend als Sichtschutz.

Zaunfelder
Zaunpfosten einbetonieren
© Holz

Schritt 1/4: Zaunpfosten einbetonieren

Die Zaunpfosten werden direkt einbetoniert. Dazu wird ein quadratisches Loch ausgehoben, der Pfosten eingesetzt und mit Hilfe von vier Latten ausgerichtet. Die Latten mit Schraubzwingen fixieren. Sie stützen den Pfosten, bis der Beton abgebunden hat.

Zaunfelder befestigen
© Holz

Schritt 2/4: Zaunfelder befestigen

Zur Befestigung der Zaunfelder gibt es Montageplatten, die aufgeschraubt werden und jeweils beide aneinanderstoßenden Gittermatten einklemmen. Das funktioniert auf gerader Strecke (Bild) und bei großwinkligen Innenecken. Bei diesen Ecken werden die beiden rechtwinklig aufeinandertreffenden Gitter von der Montageplatte erfasst. Für Außenecken und Innenecken mit kleineren Winkelmaßen gibt es spezielle Eckpfosten.

Tor montieren
© Holz

Schritt 3/4: Tor montieren

Das passende Tor wird mit je einem Durchschraubkloben oben und unten am Pfosten befestigt. Die Kloben durchstecken, Mutter aufschrauben und das Tor so justieren, dass es genau parallel zum Pfosten hängt. An den gegenüberliegenden Pfosten wird der Anschlagkasten für das Schloss geschraubt.

Gitter befestigen
© Holz

Schritt 4/4: Gitter befestigen

Zum Befestigen der Gitter ist der Endpfosten mit angeschweißten Bögen versehen. Bögen und Zaunmatten werden mit speziellen Schellen verbunden. Das geht schnell und ist sehr haltbar.

Gartenzäune in Hanglage

Bei diesem Beispiel sind die Felder abgetreppt montiert. Je steiler der Hang, desto kürzer müssen die Zaunfelder sein, damit der Zaun der Neigung angepasst werden kann. Der Zaun wird dabei nie ganz tiersicher, weil unten Dreiecke offen bleiben.

abgestufte Zäune am Hang
© T. Straszburger

Dieser Gartenzaun verläuft so schräg wie das Gelände. Die Latten sind nur mit je einer Schraube am oberen und unteren Querriegel befestigt und stehen wie die Pfosten lotrecht. Auch Maschendrahtzäune lassen sich so montieren, denn das Drahtgeflecht kann schräg zwischen den senkrecht stehenden Pfosten gespannt werden.

schiefe Zäune am Hang
© T. Straszburger

Große Lücken unter dem Zaun lassen sich mit einem massiven Sockel verhindern. Er wird abgetreppt den Hang hinuntergeführt, wobei jede Stufe so lang sein muss wie ein Zaunelement plus Pfosten.

Sockel und Mauern

Sockel und Pfeiler aus Mauerwerk oder Beton passen sowohl zu Holzzaunfeldern als auch zu Metallelementen. Der Aufwand ist erheblich größer als beim normalen Zaunbau, die Haltbarkeit allerdings auch.

Als erstes muss ein frostfrei gegründetes Fundament geschüttet werden. Dafür hebt man einen 80 bis 100 cm tiefen Graben aus, der an allen Seiten etwa 5 cm breiter sein sollte als der Sockel. Nach dem Durchtrocknen kann gemauert werden.

Eine Richtschnur garantiert, dass die Steinlagen genau waagerecht geraten. Einfacher ist die Arbeit mit stapelbaren Elementen, die mit Beton ausgegossen werden. Sie sehen aus wie Natursteine, sind jedoch viel leichter und vor allem leichter zu verarbeiten. Wer glatte Oberflächen haben möchte, kann Sockel und Pfeiler auch ganz aus Beton gießen und später verputzen.

Fundament
© GalinaSt - stock.adobe.com
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