Bewässerung

Regentonne verbinden mit dem Fallrohr

Für die nachhaltige Bewässerung ist eine Regentonne ideal, denn ihr Wasser tut den Pflanzen gut. Noch besser, wenn die Tonne zu 100 Prozent aus Rezyklaten hergestellt wurde. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Fallrohr mit der Regentonne verbinden und worauf Sie achten müssen.

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Wasser sparen und etwas für die Umwelt tun – die Regentonne kann beides.© Markus Howest, Otto Graf GmbH

Wer seinen Garten zur Südseite hin ausgerichtet hat, mag das mit reichlich vielen Sonnenbä­dern genießen. Doch die Pflanzen dürsten dann umso mehr nach Wasser. Wenn Sie im Sommer jeden Tag gießen müssen, steigen die Wasserkosten und die Pflanzen sind nur bedingt zufrieden. Je nach Region enthält Leitungswasser nämlich mal mehr und mal weniger Kalk, das so manche Pflanze gar nicht gut verträgt. Regenwasser hingegen ist kalkfrei und weicher, somit deutlich besser für die Bewässerung Ihres Gartens geeig­net.

Abhilfe schafft eine Regentonne, die auf Dauer nicht nur Ihren Geldbeutel ent­lastet, sondern auf komfortable Weise Ihre Pflanzen bewässert. Fragt sich also, welche unter den vielen Regentonnen, die es im Angebot gibt, für Sie die passende ist. Dies hängt vom Ort der Aufstellung ab. Wenn etwa das Fallrohr, das zum Regensammler führt, ganz in der Nähe der Terrasse ver­läuft, sollte die Regentonne gewisse visu­elle Ansprüche erfüllen. Wir haben uns für eine Tonne in Holz­optik und fassähnlicher Form entschieden, die gut in die vorgesehene Ecke neben der Terrasse passt. Wie Sie das Fallrohr am besten mit der Regentonne verbinden, lesen Sie hier.

Regentonne richtig verbinden

Laut Herstellerangaben dauert die Montage des Regen­sammlers lediglich fünf Minuten. Ganz so schnell verlief die Anbringung bei unserem Praxisbeispiel dann doch nicht. Es hakte ein wenig beim Stecken des Regensammlers in das frisch gebohrte Loch des Fallrohrs. Aber insgesamt eine praktische und durch­dachte Anwendung. 

So klappt's mit dem Einbau
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© Markus Howest, Otto Graf GmbH

Schritt 1/4: Loch bohren

Setzen Sie den mitgelieferten Bohraufsatz auf die Maschine und bohren gezielt an der markierten Stelle in das Rohr. 

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© Markus Howest, Otto Graf GmbH

Schritt 2/4: Sauberes Bohrloch

Dank des hochwertigen Kronenbohrers ist ein sauberes Bohrloch für den Anschluss des Regensammlers entstanden.

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© Markus Howest, Otto Graf GmbH

Schritt 3/4: Ränder der Bohrstelle feilen

Feilen Sie mit einer Metallfeile die Ränder der Bohrstelle des Rohres glatt, um überstehende Metallspäne zu beseitigen.

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© Markus Howest, Otto Graf GmbH

Schritt 4/4: Behälteranschluss einsetzen

Danach setzen Sie den Behälter­anschluss mit der Dichtung in das Fallrohr ein und schrauben den Flexschlauch darauf fest.

Tipp: Achten Sie beim Kauf einer Regentonne darauf, dass es eine verschraubbare Abdeckung gibt. Denn so können Sie die Bildung von Algen verhindern und Sie bieten Insektenlarven keine Möglichkeit einzudringen. Im Übrigen halten sich in Wassernähe auch Mücken gerne auf.

Wenn Ihr Gießwasserbedarf deutlich höher ist, als nur eine Tonne oder Sie sogar Ihre Toilettenspülung mit Regenwasser betreiben möchten, eignet sich vielleicht sogar die Anschaffung einer eigenen Zisterne. Wie Sie sich Ihre eigene Zisterne bauen, lesen Sie hier.

Unabhängig davon, für welches Modell Sie sich entscheiden: Eine Regentonne ist definitiv eine sinnvolle Investition. Sie gönnen Ihren Pflanzen kalkfreies und zugleich kostenloses Wasser und sparen zudem die wertvolle Ressource Leitungswasser.

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