Dekorative Gartengestaltung

Wasserspiel aus Natursteinen

Dieses Wasserspiel für die Terrasse können Sie ganz leicht nachbauen. Sie brauchen dazu nur ein paar Natursteine, eine Pumpe und ein kleines Wasserbecken.

Wasserspiel selber bauen
Stapelbrunnen selbst gebaut© Chris Lambertsen

Der Reiz des Wasserspiels liegt im Material: Die Natursteinplatten sind so unterschiedlich in Größe, Form und Kantenverlauf, und es gibt so viele Möglichkeiten, sie anzuordnen, dass jeder Brunnen anders aussieht. Wir haben die Steine zu einer 70 cm hohen Säule gestapelt und eine Pumpe mit einer maximalen Förderhöhe von 100 cm eingesetzt.

© Chris Lambertsen

Sie wurde so eingestellt, dass das Wasser sprudelnd, aber nicht sprühend oben austritt. Im Prinzip eignen sich alle Naturstein- Sorten für einen Brunnen wie diesen. Wir haben Sandsteinplatten genommen, weil sie sich am leichtesten zerteilen und mit einem normalen Steinbohrer bohren lassen.

Die Platten können einfach gestapelt werden; die Säule wird aber in sich stabiler, wenn die Teile mit etwas Zementmörtel verbunden werden. Arbeiten Sie sich Platte für Platte voran, und lassen Sie den Mörtel erst aushärten, ehe Sie die nächste Platte aufsetzen. Um den Aufbau wie gewünscht hinzubekommen, bauen Sie den Brunnen einmal lose auf und markieren sowie nummerieren die Platten auf der Unterseite.

Außer den Natursteinen brauchen Sie ein wasserdichtes Gefäß, die passende Pumpe, ein Kunststoff- oder Kupferrohr sowie Kies und einige Backsteine.

Wasserspiel selber bauen: Anleitung

Wasserspiel bauen
Pumpe einsetzen
© Chris Lambertsen

Schritt 1/7: Pumpe einsetzen

Als Wasserbecken dient der Kunststoffeinsatz eines Pflanzkübels. Drei Backsteine sind die Auflagen für die Steinplatte, die die Pumpe verdeckt.

Pumpe testen
© Chris Lambertsen

Schritt 2/7: Pumpe testen

Pumpe und Steigrohr sind eingesetzt. Jetzt wird die Pumpe ausprobiert. Dazu etwas Wasser einlassen und die Pumpe anschließen.

Druck einstellen
© Chris Lambertsen

Schritt 3/7: Druck einstellen

Der Druck wird so eingestellt, dass das Wasser nur leicht sprudelnd oben austritt.

Steine bohren
© Chris Lambertsen

Schritt 4/7: Steine bohren

Die größte Platte dient zur Abdeckung. Mit dem Steinbohrer ist Sandstein leicht zu bearbeiten. Hilfreich ist ein Bohrständer, denn damit wird das Loch exakt senkrecht.

Kiesel auffüllen
© Chris Lambertsen

Schritt 5/7: Kiesel auffüllen

Die Platte liegt, nun können Kiesel aufgefüllt werden.

Steine stapeln
© Chris Lambertsen

Schritt 6/7: Steine stapeln

Das Stapeln kann beginnen, sobald alle Platten durchbohrt sind. Probieren Sie aus, wie die Stücke am besten aufeinanderliegen und wie sie am interessantesten aussehen. Ein Probelauf mit eingeschalteter Pumpe zeigt den Wasserfluss. Sind Sie zufrieden, markieren Sie Position und Reihenfolge der Platten auf der Unterseite.

Steigrohr kürzen
© Chris Lambertsen

Schritt 7/7: Steigrohr kürzen

Die letzte Platte wird abgenommen, um das Steigrohr zu kürzen. Es soll schließlich nicht oben herausragen.

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