Hundefreundlicher Garten

Der perfekte Garten für den Hund

Laut Statistik hat jeder vierte Gartenbesitzer einen Hund. Wir zeigen, wie Sie einen hundefreundlichen Garten anlegen.

Hund im Garten
Hunde haben viel Spaß im Garten. Doch dafür muss der Garten auch entsprechend gestaltet sein.© Grigorita Ko - stock.adobe.com

Probleme zwischen Hund und Mensch im Garten lassen sich durch eine geschickte Gartenplanung vermeiden. Wer Konflikten mit seinem Vierbeiner von vornherein aus dem Weg gehen möchte, muss sich zunächst klarmachen, welche Bedürfnisse das Tier hat: Hunde sind gerne nah bei ihren Menschen, spielen und toben. Einige Rassen haben auch Veranlagungen zum Jagen, Hüten oder Bewachen.

Hunde im Garten: Grenzen ziehen

Wenn es Bereiche im Garten gibt, die für den Hund tabu sind – zum Beispiel Blumen- oder Gemüsebeete – sollten Sie Ihrem Hund das von Anfang an deutlich machen: Das friedliche Miteinander beginnt damit, den Garten in Bereiche aufzuteilen, die dem Hund zur Verfügung stehen, und die nicht für ihn gedacht sind. Hier müssen Sie gleich zu Beginn der Hundeerziehung Verbote aussprechen.

  • Unterstützend wirkt, wenn Sie im Garten auch optisch klare Grenzen setzen. Das können zum Beispiel kleine Zäune am Beet-Rand sein, aber auch mit Steinen eingefasste Rasenkanten.
  • Zudem sind Bereiche mit unterschiedlichen Oberflächen für Hunde eine gute Lernhilfe. Ziel ist es, dem Hund mit einfach zu verstehenden Markierungen zu helfen.

So können Sie Ihrem Hund auch leichter Bereiche zuweisen, die ihm gehören, und in denen er sich austoben kann.

Hund im Garten
Wenn für den Hund bestimmte Bereiche des Gartens tabu sind, müssen Sie ihm das konsequent und liebevoll von Anfang an beibringen© kozorog - stock.adobe.com

Familienanschluss für den Hund im Garten

Als typisches Rudeltier ist der Hund sehr sozial, er sucht den Anschluss an die Familie. Schaffen Sie in Ihrem Garten deshalb einen Raum, der Ihnen und Ihrem Hund gemeinsam gehört: eine abgegrenzte Insel zum gemeinsamen Spielen und Beisammensein.

Rückzugsmöglichkeiten für den Hund

Ein Hund braucht im Garten auch Rückzugsmöglichkeiten. Diese schaffen Sie ihm auf folgende Weise:

  • Bieten Sie Ihrem Hund einen oder mehrere "Schlupfwinkel" an. Diese sollten etwa so groß wie der Hund sein, damit ein Mensch schon aus Platzgründen kein Konkurrent ist.
  • Wichtig ist, dass ein solcher Ort nicht zu abgelegen ist, so dass der Hund immer sehen kann, was sein "Rudel" gerade macht.
  • Auch eine Hundehütte bietet eine gute Rückzugsmöglichkeit.

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Alternativ können Sie eine Hundehütte auch selber bauen. Hier finden Sie eine Anleitung für eine selbstgebaute Hundehütte.

Hundefreundlicher Garten

Insgesamt umfasst ein hundefreundlicher Garten im Wesentlichen die folgenden Punkte:

  1. Schlupfwinkel: Dieser Ort gehört dem Hund allein. Oft beruhigen sich nervöse Hunde bereits durch das Vorhandensein einer "Höhle".
  2. Wasserstelle: Ihr Hund sollte immer frisches Wasser zur Verfügung haben. Ob der Gartenteich dem Hund auch zum Baden dient, entscheiden Sie.
  3. Gemeinsamer Spielplatz: Gestalten Sie einen Ort, an dem Sie sich mit Ihrem Hund beschäftigen. Hier darf der Hund natürlich auch toben.
  4. Wache halten: Ein Hund beobachtet gern, was im Garten so los ist. Er braucht einen Ort, von dem aus er den Großteil des Gartens überblicken kann.
  5. Zuhause: Das liebste Zuhause des Vierbeiners ist die typische Hundehütte. Auch sie kann natürlich als sein Schlupfwinkel dienen.
Hund im Garten
Ein hundefreundlicher Garten besteht aus Spiel-, Rückzugs- und Trinkmöglichkeiten. © Tillman Straszburger

Hund im Garten: Diese Pflanzen sind giftig

Zur Anlage eines kleinen Hundeparadieses gehört nicht zuletzt, Pflanzen zu vermeiden, die Hunden gefährlich werden können.

Verzichten Sie deshalb auf giftige Pflanzen wie:

  • Azalee
  • Buchs
  • Oleander
  • Eibe
  • Goldregen
  • Lorbeer
  • Lupine
  • Osterglocke
  • Rittersporn

Eine ausführliche Liste von Pflanzen, die für Hunde giftig sein können, finden Sie hier.

So gestalten Sie für sich und Ihren Hund einen schönen Garten, in dem sie miteinander spielen und sich auch entspannen können.

Übrigens:Katzenfreunde lesen hier, wie man eine Katzenklappe einbaut!

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