Hundehaus deluxe

Hundehütte selber bauen: Eine Villa für den Vierbeiner

Hunde lieben geschützte Höhlen, die ihnen Überblick bieten und in denen sie sich geborgen fühlen. Eine Hundehütte bietet einen zusätzlichen Rückzugsort im Garten, wo der Hund Ruhe und ein schattiges Plätzchen findet. Unser Hundehütten-Modell lässt sich nicht nur leicht nachbauen, sondern sieht auch noch richtig gut aus!

Hundehütte bauen
Eine Hundehütte bietet Ihrem Hund einen zusätzlichen Rückzugsort im Garten.© Roman Milert - stock.adobe.com

Eine Hundehütte soll zwar zweckmäßig sein, aber auch gut aussehen. Im Handel finden sich nur selten schön gestaltete Modelle. Dann eben die Hundehütte selber bauen!

Lesen Sie hier: So gestalten Sie einen artgerechten Garten für Hunde.

Hundehütte selber bauen: Die richtige Größe

Das Modell, welches wir Ihnen vorstellen ist, in den gewählten Maßen für eher große Hunde geeignet. Jede Hundehütte muss an die Größe des Hundes, sei er nun dick oder dünn, angepasst werden!

Das ist wichtig, denn ist die Hütte zu klein, wird dem Hund zu warm, und es bildet sich Kondenswasser. Ist sie zu groß, reicht seine Körpertemperatur nicht aus, um sie zu erwärmen. 

Allerdings sollte eine Hundehütte niemals als dauerhafter Aufenthaltsort für den Hund genutzt werden. Nicht nur bei schlechtem Wetter gehört der Hund ins Haus, wo es geschützt, warm und trocken ist.

Hundehütte bauen
Keinesfalls sollte die Hundehütte als alleiniger Aufenthaltsort des Hundes genutzt werden. Besonders bei schlechtem Wetter muss der Hund ins Haus dürfen.© Elena - stock.adobe.com

Als Faustformel für die richtige Größe der Hundehütte gilt aber:

  • Höhe der Hütte: 1,2 x Schulterhöhe;
  • Länge der Hütte: 1,2 x Länge des Hundes von der Schnauze bis zum Schwanzansatz;
  • Breite der Hütte: 1,2 x Drehbreite, also das Maß, welches der Hund zum Umdrehen braucht.

Für die Eingangshöhe nehmen Sie die Schulterhöhe. So lässt sich die Hundehütte auf jeden Hund übertragen.

Die Maße der Hundehütte

Hundehütte selber bauen: Dieser Skizze können Sie die Maße unserer Hundehütte entnehmen.

Dieser Skizze können Sie die Maße unserer Hundehütte entnehmen. Für eine größere Ansicht klicken sie hier!

Hundehütte selber bauen: Bauplan zum Download

Bauplan hier herunterladen!

Bauanleitung: Hundehütte selber bauen

Die Elemente, Seiten- und Giebelwände, Boden und Dach, werden separat gefertigt und anschließend zusammengesetzt. Dann braucht die Hundehütte nur noch einen Wetteranstrich.

Hundehütte bauen
© Jalag

Der Boden ist doppelt aufgebaut: Rauspundbretter mit Nut und Feder werden auf Vierkanthölzer (imprägnierte Fichte, 7 x 7 cm) geschraubt. Darauf kommt die Bodenfläche aus Rahmenleisten und Styropor, abgedeckt von genagelten Rauspundbrettern. Beachten Sie die zurückspringende Aufnahme für die Wände.

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Das Grundgerüst der Wände besteht aus Vierkanthölzern, die stumpf verleimt und mit Holzschrauben fixiert werden. In die Gefache werden die maßgenau zugeschnittenen Styroporplatten eingepasst.

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Die Außenbretter verfügen über Nut und Feder. Sie werden passgenau zugeschnitten und waagerecht aufgenagelt.

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Das Fenster bekommt eine Rahmenverkleidung aus Leisten, die oben und unten auf volle Breite eingemessen und abgelängt werden. Die beiden senkrechten Profile werden anschließend passend gekürzt und stumpf eingefügt. Je vier zugeschnittene Vierkanthölzer für innen und außen fassen die Fensterscheibe ein.

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Der Rundbogen oben am Eingang besteht aus einer Leiste, die zentimeterweise eingeschlitzt und somit biegbar wurde. Diese Leiste deckt auch gleich die hier offen liegende Styroporschicht ab.

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© Jalag

Das Verandadach lagert auf langen Vierkantleisten, die weit über den Innenraum des Hauses hinausgehen. Sie werden später noch abgestützt (siehe Skizze).

Die Zapfenverbindung zwischen den Stützpfosten und den Dachbalken lässt sich mit einer Stichsäge passgenau vorbereiten. Mit einem Winkel die Schnittlinien und -tiefe anzeichnen und mit langem Sägeblatt ausklinken.

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Kreuzschlitzschrauben sind für die Verbindung von Dachbalken und Stützpfosten am besten geeignet. Die Schrauben ansetzen und mit dem Akkubohrschrauber eindrehen.

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Die Geländer der Veranda sind zwar Schmuckelemente, bieten dem Hund aber auch freie Sicht nach allen Seiten. Sie werden aus Dachlatten stumpf zusammengesetzt – die nach innen stehenden senkrechten Hölzer beachten – und als Fertigteile in die Konstruktion eingefügt.

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Noch besser klappt das Projekt mit dem richtigen Werkzeug. Eine Auswahl von Stichsägen zum Bestpreis finden Sie hier:

Die Dacheindeckung gerät mit Schindeln besonders ansprechend und dekorativ. Die Dachpappelemente werden mit einem Tacker auf die Rauspundbretter des Dachs überlappend genagelt. Wer mag, kann auch Bahnenware einsetzen, die mit Dachpappnägeln fixiert wird.

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