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Outdoor-Smartphone für Heimwerker

Sie suchen nach einem robusten Outdoor-Smartphone? Wir haben die besten Tipps rund um das stabile Smartphone für Sie zusammengestellt. 

 

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Für Heimwerker ist es von großer Bedeutung robuste Smartphones zu besitzen.© BullRun

Ist ein Outdoor-Smartphone das Richtige für Sie? 

Outdoor-Smartphones rentieren sich dann, wenn Sie sich viel im Freien oder in der Werkstatt aufhalten. Zudem lohnt sich der Kauf eines solchen Handys, wenn es unter Umständen viel Dreck sowie Nässe abbekommt. Dabei eignet es sich für Rucksackreisende ebenso wie für Handwerker auf der Baustelle. Aber auch für Heimwerker, die viel im Garten und in der Werkstatt erledigen, ist ein Outdoor-Smartphone ein praktischer Begleiter!

Tipp: Viele Outdoor-Smartphones sind vor allem für den Profi-Bereich geeignet. Wenn Sie das Outdoor-Handy nur als robuste Allwetter-Alternative zu iPhone und Co. benutzen, reicht meistens auch ein Gerät in der unteren Preisklasse.

So teuer ist ein Outdoor-Smartphone:
 

Je nach Nutzungsklasse und Zusatzausstattung gibt es Outdoor-Smartphones schon bereits ab 180 Euro - und damit zum Bruchteil des Anschaffungspreises eines üblichen Smartphones. Hochwertige Modelle wie das Samsung Galaxy Xcover Pro kosten etwa 500 Euro. Weitere Hersteller für Outdoor-Smartphones sind Blackview, Ulefone und Caterpillar. Informieren Sie sich vor dem Kauf genau über den Funktionsumfang des Gerätes.

Auch interessant: Lesen Sie hier, welche Apps sich besonders für die Gartenarbeit eignen.

Diese Dinge sind wichtig beim Kauf eines Outdoor-Smartphones: 
 

  • auf die entsprechende Schutzklasse des Smartphones achten, denn sie bestimmt wie bruchfest, wasser- und schmutzabweisend das Outdoor-Smartphone ist
  • Anzahl der SIM- und SD-Karten 
  • Zusatzausstattung wie eine hochauflösende Kamera oder eine gute Videoqualität 
  • Spezial-Funktionen wie eine Wärmebildkamera oder eine Unterwasserkamera 

Diese Merkmale bringen robuste Smartphones mit:

  • wasserdichte, staubdichte und tropffeste Struktur 
  • Display-Glas mit hoher Härte
  • kratzfester Bildschirm
  • hohe Stabilität des Geräts 
  • Spezialfunktionen wie Barometer, Hydrometer oder Wärmebildkameras
  • grobe Bauart der Handys und stoßabweisender Gummi 
  • schlechtere Ausstattung als klassische Smartphones (Prozessoren der Mittelklasse, ältere Display-Formate und reduzierte Speicher-Ausstattung)
  • starke GPS-Antennen Sensoren zur Messung von Luftdruck, Luftfeuchtigkeit und Lage des Smartphones 

Schutzklassen bei Outdoor-Handys:

IP-Schutzklassen sind Richtwerte für die Eigenschaften von Outdoor Smartphones. "IP" steht für "International Protection" und gibt Auskunft darüber, was genau ein Outdoor-Handy aushält. Die erste Ziffer der IP zeigt, inwiefern das Gerät gegen Staub geschützt ist. Über die zweite Ziffer lassen sich Aussagen darüber treffen, wie wasserfest das Smartphone ist.

So ist ein Outdoor-Handy mit der Schutzklasse IP67 staubdicht – ein hervorragender Begleiter auf der Baustelle. Und auch wenn es bei der Gartenarbeit in den Teich fällt, nimmt das Smartphone keinen Schaden.

Gut zu wissen: Auch Smartphones, die nicht als Outdoor-Mobiltelefon ausgewiesen sind, werden heute oft staubdicht und wasserfest gebaut, beispielsweise das Samsung Galaxy S 8 mit der Schutzklasse IP68.

IP-Schutzklasse: Gegen Staub (erste Ziffer)

0: Nicht geschützt

1: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 50 mm Durchmesser

2: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 12,5mm Durchmesser

3: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 2,5mm Durchmesser

4: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 1mm Durchmesser

5: Staubgeschützt

6: Staubdicht

IP-Schutzklasse: Gegen Wasser (zweite Ziffer)

0: Nicht geschützt

1: Geschützt gegen Tropfwasser

2: Geschützt gegen Tropfwasser wenn das Gehäuse geneigt ist

3: Geschützt gegen Sprühwasser

4: Geschützt gegen Spritzwasser

5: Geschützt gegen Strahlwasser

6: Geschützt gegen starkes Strahlwasser

7: Geschützt bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser

8: Geschützt bei dauernden Untertauchen in Wasser

9: Geschützt gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

Stoßfestigkeit bei Outdoor-Smartphones

Der größte Unterschied vom Standard- zum Outdoor-Smartphone ist, dass es besonders robust ist. Ein dicker Kunststoffmantel sowie kratzfestes Gorilla-Glas schützen das Smartphone – selbst wenn es aus einer Höhe von bis zu 1,80 Metern herunterfällt. Einige Hersteller geben explizit Informationen zur Fallhöhe an.

Praktisches Zubehör bei Outdoor-Handys: Wärmebildkamera, Lasermessgerät und Co.

Nicht nur die robuste Bauweise ist attraktiv für Heimwerker, auch Zusatzfunktionen wie Wärmebildkamera und Lasermesser unterscheiden die Baustellen-Handys vom Standard-Smartphone. Generell gilt: Je mehr Funktionen das Handy hat, umso höher der Preis. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Kauf genau, welche Funktionen Sie wirklich brauchen und was Sie regelmäßig verwenden.

 

 

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