Raumklima

Richtig lüften und heizen – darauf kommt es an!

Wenn die Temperaturen draußen sinken, möchte man die Fenster gar nicht öffnen. Doch wer nicht regelmäßig lüftet, riskiert Wohnschimmel und schwächt sein Immunsystem! Wir erklären, was beim Lüften und Heizen im Winter zu beachten ist.

Im Winter richtig zu lüften und zu heizen ist gesund und spart Geld
Im Winter richtig zu lüften und zu heizen ist gesund und spart Geld© mreco

Richtes Lüften und Heizen ist gesund und hilft, Geld zu sparen! Denn es...

  • ... verbessert die Luftqualität und sorgt für ein gesundes Raumklima
  • ... spart Energie und verhindert so unnötig hohe Heizkosten
  • ... reduziert die Luftfeuchtigkeitund beugt so die Entstehung von Schimmel vor

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Richtig lüften und heizen - so geht's!

Je nach Raum sind unterschiedliche Dinge beim Lüften und Heizen zu beachten. Generell sind zunächst folgende Punkte wichtig:

  • Die Temperaturen sollten relativ konstant bleiben. Das heißt: Lassen Sie die Heizung laufen, auch wenn niemand zuhause ist. So wird weniger Energie verbraucht, als wenn die Wohnung tagsüber auskühlt und abends von neuem aufgeheizt werden muss.
  • Die Raumtemperatur sollte mindestens 17 Grad betragen, der Flur kann aber auch etwas kälter sein
  • Lassen Sie Fenster nicht dauerhaft gekippt! Lüften Sie stattdessen mehrmals täglich kurz durch und zwar mit vollständig geöffneten Fenstern. So können Sie Luftfeuchtigkeit reduzieren.

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  • Beim Stoßlüften genügen schon 5 bis 10 Minuten. In dieser Zeitspanne gelangt frische Luft in den Raum, doch er kühlt nicht aus.
  • Besonders effektiv ist das "Durchlüften": Öffnen Sie einfach zwei gegenüberliegende Fenster gleichzeitig. So kann die Luft optimal durchziehen.
  • Drehen Sie während des Lüftens die Heizkörper vollständig ab. So vermeiden Sie Energieverschwendung! Nach dem Lüften können Sie die Heizkörper wieder hochdrehen.

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Besonderheiten beim Lüften und Heizen im Schlafzimmer

Im Schlafzimmer sind einige besondere Aspekte beim Lüften und Heizen zu beachten. Denn in diesem Raum verbringt man viel Zeit, weshalb ein gesundes Raumklima besonders wichtig ist.

Menschen sorgen, während sie schlafen dafür, dass die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer ansteigt. Durch Schweiß nimmt auch die Matratze viel Luftfeuchtigkeit auf. Das fördert den Schimmel- und Hausstaubmilbenbefall. Es ist deshalb wichtig, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren:

  • Auch hier hilft das Stoßlüften. Lüften Sie das Schlafzimmer am besten sowohl morgens als auch abends.
  • Falls Sie dazu nicht immer Zeit haben: Eine Schale mit Salz hat einen ähnlichen Effekt: Salz absorbiert die Feuchtigkeit in der Luft.

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  • Die empfohlene Temperatur im Schlafzimmer liegt bei 16 bis 18 Grad.
  • Ein gemachtes Bett ist zwar schön anzusehen, es verhindert aber, dass die Feuchtigkeit aus der Matratze entweichen kann. Das fördert wiederum die Milben- und Schimmelbildung. Am besten sollten Sie Ihr Bett in der Früh deshalb nicht sofort machen, sondern es erst gründlich ausschütteln und dann über einen Stuhl hängen oder aufgeschlagen auf die Matratze legen.

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Abgesehen vom Schlafzimmer gibt es auch in anderen Räumen, in denen es besonders häufig zu hoher Luftfeuchtigkeit kommt, Sonderregeln für das Lüften. Davon sind vor allem Küche und Bad betroffen: Nach dem Duschen oder Kochen sollten Sie immer sofort kurz stoßlüften.

Wenn Sie diese Punkte beim Lüften und Heizen beachten, dass haben Sie sowohl ein warmes als auch ein gesundes und schimmelfreies Zuhause!

Etwas, das nichts mit dem Lüften zu tun hat: Zugluft. Sie trägt nicht zum gesunden Raumklima bei, sondern lässt Ihre Wohnung trotz Heizung auskühlen. Wie Sie Zugluft stoppen können, erfahren Sie hier!

 

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