Bei Corona und Co.

Heimwerken in Krisenzeiten

In besonderen Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie können Ausgangsbeschränkungen notwendig sein. Diese Zeit bietet sich daher besonders an, um Haus und Garten auf Vordermann zu bringen – doch wie kommen Heimwerker jetzt an Material? Wir stellen Lösungen vor.

Heimwerken Corona
Krisenzeiten müssen Sie nicht davon abhalten, Ihre Projekte zu vollenden.© Robert Kneschke - stock.adobe.com

Wenn Veranstaltungen abgesagt sind und Freizeitangebote geschlossen bleiben, bietet es sich an, die frei gewordene Zeit zu Hause zu nutzen und die vielen Kleinigkeiten, die man schon längst erledigen wollte und immer aufgeschoben hat, endlich anzupacken.

Allerdings sind auch Baumärkte von den Verordnungen zum Schutz der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus betroffen. Abhängig von Bundesland und Baumarkt können sich die Öffnungszeiten und Zutrittsregelungen unterscheiden.

Baumärkte geschlossen
In vielen Bundesländern sind die Baumärkte nur für Gewerbekunden und Handwerker geöffnet.© fascinadora - stock.adobe.com

Baumärkte in der Pflicht

Trotzdem sehen sich die Baumärkte auch in der Pflicht, die Heimwerker auch in Krisenzeiten bei notwendigen Reparaturen und Ausbesserungsarbeiten zu unterstützen. Außerdem gilt es, die Grundversorgung mit Baumarktprodukten aufrechtzuerhalten und auch während der Krisenzeit Produkte und Sortimente rund um sicherheitsrelevante Maßnahmen, notwendige Reparaturen oder auch Brennstoffe und Gas sicherzustellen.

So wurden in den Baumärkten vielerorts die bereits bekannten Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt: Plexiglas-Scheiben schützen Kunden und Kassierer, Abstandsmarkierungen an den Kassen sorgen dafür, dass zwischen den Wartenden 1,5 Meter Abstand besteht.

Baumärkte online besuchen

Dennoch ist jeder Baumarktbesuch mit einem gewissen Risiko behaftet. Die Baumärkte verweisen daher auf ihre Online-Shops: Auch hier finden Heimwerker ein breites Sortiment an DIY-Bedarf für viele verschiedene Projekte.

Baumärkte Online-Shopping
Nutzen Sie die Online-Shops der Baumärkte.© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Gleiches gilt für Bastelbedarf, den Selbermacher bequem über die Online-Shops von Opitec, dem idee.Creativmarkt und vielen anderen finden.

Tipp: Denken Sie auch an die Bastelläden in Ihrer Stadt! Besonders kleine inhabergeführte Geschäfte sind jetzt auf Ihre Unterstützung angewiesen.

Für spontane DIY-Projekte und Reparaturen lohnt sich oft auch der Blick in den eigenen Küchenschrank, die Werkstatt oder die Restekiste.

Heimwerken mit Resten

So können Sie aus Holzresten Regale, Lampen und sogar Gartenmöbel selber bauen. Auch viele alte Möbel können Sie selbst wieder aufwerten – ein neuer Anstrich wirkt oft Wunder!

Aus Möbeln, die optisch nicht zu retten sind, können Sie bestimmte Einzelteile weiterverwenden und Bänke, Kommoden und mehr bauen.

Upcycling-Regal
Bauen Sie doch einfach ein Regal aus Holzresten!© Christian Bordes

Auch für Holzspielzeug für Kinder brauchen Sie nicht viel Material – wie wäre es beispielsweise mit einem selbstgemachten Steckenpferd aus Holz?

Viele Reinigungsmittel können Sie aus Hausmitteln selber machen. Die Grundlagen vieler Rezepte sind Natron und Essig, die für sich genommen schon eine enorme Reinigungskraft entwickeln.

Auch im Garten können Sie vieles selber machen: So können Sie zum Beispiel Pflanzgefäße selber gießen und so individuell auf Ihren Garten abstimmen. Auch ein Hochbeet oder ein Sandkasten sind schnell selbst gebaut.

Besonders in Krisenzeiten ist bei der Planung und Umsetzung von DIY-Projekten kreatives Denken gefragt – ein Glück, dass es Selbermachern daran nicht mangelt!

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