Beet & Hochbeet

Gartentipps - hilfreiche Lifehacks für den Garten

Gärtnern macht Spaß, kann aber auch sehr anstrengend sein. Wir haben die besten Gartentipps gesammelt, die die Gartenarbeit erleichtern können.

Gartentipps
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Die gute Nachricht zuerst: Ein entspannter Garten ist ein gesunder Garten! So profitieren Boden und Rasen davon, wenn Sie nicht wöchentlich mähen, sondern das Gras auswachsen lassen. Auch die Tiere danken es Ihnen, wenn Sie im Herbst Laub und Äste nicht sofort wegschaffen, sondern in einer ruhigen Ecke liegen lassen.

Doch auch im Frühling und Sommer gibt es zahlreiche Herausforderungen, die schlaue Gärtner mit kreativen Lösungen meistern. Wir haben verschiedene Gartentipps für Sie zusammengestellt.

Gartentipps - diese Punkte sind wichtig 

Brennnesseljauche
Brennnesseljauche ist ein preisgünstiger, natürlicher und hochwirksamer Dünger.© fotoliaanjak - stock.adobe.com

Dünger selber machen

Mit Brennnesseljauche stellen Sie schnell einen umweltfreundlichen, billigen und hochwirksamen Dünger her, der zudem Schädlinge vertreibt.

Tipp: Auch abgekühltes Kochwasser von Nudeln, Kartoffeln oder Gemüse wirkt als natürlicher Dünger!

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Frostschutz durch Terrakottatöpfchen

Bis Mitte Mai (Eisheilige) kann es noch zu Nachtfrösten kommen, die zarte Pflanzen beschädigen können. Um Ihre Setzlinge zu schützen, stülpen Sie nachts einfach ein Terrakottatöpfchen in geeigneter Größe über die Pflanze. Das Steingut schützt die Pflanze während der Nacht vor Frost und gibt die gespeicherte Wärme über einen langen Zeitraum hinweg ab. So überstehen Ihre Jungpflanzen die kalten Nächte!

Um Kübelpflanzen im Winter vor Frost zu schützen, stellen Sie die Töpfe einfach mittig in einen alten Autoreifen – am besten auf ein Stück Holz, um die Wurzeln von unten zu schützen – und polstern Sie den Zwischenraum mit Zeitungen, Holzwolle, Stroh oder Jutesäcken aus.

Terrakottatöpfe
Umgedrehte Terrakottatöpfe sind ein schneller und einfacher Frostschutz für junge Pflanzen.© esben468635 - stock.adobe.com

Mini-Gewächshaus

Eine leere PET-Flasche wird schnell zum Mini-Gewächshaus, wenn Sie den Boden mit einem Cutter* abschneiden und die Flasche direkt über der Pflanze in die Erde stecken. Für Luftzufuhr sorgen Sie, indem Sie einfach den Deckel aufdrehen.

Tipp: Flaschen mit einem ausreichend breiten Hals können Sie auch direkt bepflanzen. Stechen Sie hier zusätzliche Löcher in den Flaschenhals, damit ein Gasaustausch stattfinden kann. Bedenken Sie aber, dass es schwieriger wird, die Pflanze später umzutopfen!

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Bewässerungssystem selber bauen

Wenn Sie oft unsicher sind, wie viel Wasser eine Pflanze braucht oder wenn Sie einige Tage nicht zum Gießen kommen, bauen Sie sich ein Bewässerungssystem aus einer alten Plastikflasche.

  • Dazu bohren Sie einige Löcher in den Deckel und schrauben diesen wieder fest auf die Flasche.
  • Entfernen Sie dann den Flaschenboden mit einem scharfen Messer*.
  • Stecken Sie die Flasche kopfüber dicht bei der Pflanze in die Erde und befüllen Sie die Flasche mit Wasser.
  • Durch die Löcher im Deckel bekommt die Pflanze nun genau so viel Wasser, wie sie braucht.
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Gartentipps für die Aussaat

Um Saatrillen in gleichmäßigem Abstand zu ziehen, braucht es ein geübtes Auge – oder einen Trick: Stecken Sie zwei gleich lange Stücke eines alten Gartenschlauchs im gewünschten Abstand über die Zinken einer Harke und ziehen Sie damit ganz leicht gleichmäßige Saatrillen.

Saatrillen
Gleichmäßige Saatrillen ziehen Sie ganz einfach mit diesem Life Hack.© lily - stock.adobe.com

Auch Weinkorken*, in gleichmäßigem Abstand auf eine Holzlatte geklebt, ergeben eine gute Saathilfe: Drücken Sie die Korken einfach gleichmäßig in den Boden und geben Sie das Saatgut in die Mulden.

Gartentipps für pflegeleichte Bepflanzung

Wenn Sie sich einen Garten wünschen, der auch ohne Pflege prächtig wächst, kommt es auf die Auswahl der richtigen Pflanzen an. So sind zum Beispiel Zucchini bekannt dafür, auch ohne Dünger reichlich Früchte zu tragen. Auch viele Himbeer-, Stachelbeer- und Johannisbeerpflanzen bringen mit wenig Zuwendung reiche Ernte.

Zucchini
Auch ohne viel Pflege kann man bei Zucchini mit reicher Ernte rechnen.© sepyana - stock.adobe.com

Unter den Blühpflanzen gibt es ebenfalls eine große, pflegeleichte Auswahl. So sind viele mehrjährige Stauden sehr pflegeleicht und müssen im Winter nicht ausgegraben und im Frühling neu eingepflanzt werden. Selbst unter den Rosen haben Sie eine große Auswahl genügsamer Sorten: Rosen mit dem ADR-Siegel gelten als besonders robust und bilden teilweise bis in den Herbst hinein neue Blüten.

Ganz ohne Pflege kommen Rosen allerdings auch nicht aus. Zumindest der richtige Schnitt ist wichtig. Worauf Sie beim Rosen schneiden achten sollten, lesen Sie hier.

Gartentipps, um Unkraut loszuwerden

Keine Lust, Unkraut zu jäten? Bedecken Sie die Erde mit Mulch oder Vlies, um das Unkraut am Wachsen zu hindern. Für schwer bepflanzbare Flächen, beispielsweise im Schatten, bieten sich Bodendecker an. Das können immergrüne Pflanzen, Moose oder sogar Walderdbeeren sein.

Auch Essig ist ein bekannter Unkrautvernichter: Mischen Sie 100 ml Branntweinessig mit 300 ml Wasser und sprühen Sie die Mischung direkt auf die Unkrautpflanzen im Beet. Bedenken Sie allerdings, dass Essig auch einigen kleinen Tieren schadet.

Vorsicht: Auf versiegelten Flächen ist der Einsatz von Essig als Unkrautvernichter verboten!

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Gartentipps für den smarten Garten

Egal ob Mähen oder Bewässerung: Mit smarten Helfern erleichtern Sie sich die Gartenarbeit. Ein Bewässerungssystem versorgt Beete und Rasen mit Wasser, ohne dass Sie selbst daran denken oder überhaupt anwesend sein müssen. Auch ein entsprechend programmierter Rasenmäher-Roboter dreht für Sie auf dem Rasen seine Runden, während Sie sich mit einem kühlen Getränk im Schatten entspannen.

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Umweltfreundlich gärtnern

Ein naturnaher Garten mit Wildblumenwiese, Laubhaufen und Holzstößen ist nicht nur pflegeleicht, sondern bietet Tieren wie Igeln, Bienen und Vögeln wertvolle Rückzugsräume. Wählen Sie einheimische Pflanzen, deren Standortansprüche Ihr Garten erfüllen kann. So sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch Wasser oder kostspielige Dünger.

Mit dem richtigen Know-how gärtnert es sich entspannter. Dazu gehört nicht nur das Wissen um Pflanzen und Rasen, sondern auch die kreative Denkweise, mit der Selbermacher immer neue Lösungswege finden.

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