Kartoffelkäfer, Wühlmaus und Co.

Schädlingsbekämpfung mit Hausmitteln

Schädlingen wie Kartoffelkäfer und Wühlmäuse machen vielen Hobbygärtnern das Leben schwer. Besonders im Gemüsebeet sollen Sie jedoch besser auf chemische Schutzmittel verzichten. Wir zeigen 16 Hausmittel für die Schädlingsbekämpfung.

Schädlingsbefall
Schädlinge sind in fast jedem Garten anzutreffen.© Mister-G.C. - stock.adobe.com

Jeder Hobbygärtner kennt das: Gerade erst haben Sie neue Pflänzchen eingesetzt, schon machen sich die ersten Schädlinge darüber her. Betroffen sind dabei nicht nur Zierpflanzen, sondern auch das Gemüsebeet. Besonders wenn es um Nutzpflanzen geht, sollten Sie bei der Schädlingsbekämpfung auf Chemie verzichten.

Schnecken sind in fast jedem Garten zu finden. Lesen Sie hier, was wirklich gegen die gefräßigen Schädlinge hilft.

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Kartoffelkäfer

Wie der Name des Schädlings schon vermuten lässt, befällt der Kartoffelkäfer bevorzugt Kartoffelpflanzen. Aber auch andere Nachtschattengewächse wie zum Beispiel die Tomate stehen auf dem Speiseplan des Kartoffelkäfers.

Ein erstes Anzeigen für den Befall durch Kartoffelkäfer, sind die charakteristischen orange-gelben Eier des Schädlings. Diese legt der Kartoffelkäfer auf der Blattunterseite ab.
Beim Kartoffelkäfer lautet die Devise: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

  • Decken Sie Ihre Bete mit einem speziellen Pflanzenschutznetz oder einem Vlies ab. Beides ist im Handel erhältlich.
  • Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig. Wenn Sie erste Eier an den Pflanzen entdecken, entfernen Sie diese unbedingt und entsorgen Sie diese.
  • Bestreuen Sie Kartoffelpflanze mit Kaffeesatz. Vergessen Sie dabei nicht, auch die Blätter zu bestreuen. Kartoffelkäfer mögen keinen Kaffee und werden die Pflanzen nicht befallen. Der ideale Zeitpunkt, den Kaffeesatz auszubringen, ist früh am Morgen.
  • Entfernen Sie regelmäßig das Unkraut. Der Kartoffelkäfer nutzt dieses gern als Schutzwall.
  • Hat der Kartoffelkäfer dennoch den Einzug geschafft, sammeln Sie die Tiere sowie die Larven und Eier regelmäßig ab und entsorgen Sie sie.
  • Pflanzen Sie Meerrettich rings um Ihre Kartoffeln. Aber Achtung: Meerrettich-Pflanzen fangen schnell an zu wuchern. Denken Sie also beim Pflanzen unbedingt an eine Wurzelsperre.
Kartoffelkäfer
Kartoffelkäfer befallen bevorzugt Nachtschattengewächse wie Kartoffeln und Tomaten.© AlexPfeiffer - stock.adobe.com

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Thripse

Thripse sind vielen Hobbygärtnern vermutlich unter einem anderen Namen bekannt. Sie heißen auch Gewittertierchen, Blasenfuß oder Fransenflügler. Schädlich für Ihre Pflanzen sind sie alle.

Thripse sind zwischen einem und drei Millimeter groß und haben einen schwarzbraunen Körper. Anders als die erwachsenen Thripse haben Larven noch keine Flügel.

Thripse sind zwar verhältnismäßig klein, können aber durchaus großen Schaden anrichten. In der Regel fällt erst der Schaden an der Pflanze auf, ehe man die Tiere entdeckt. Die Pflanzen bekommen silbrig-weiße Stellen, wachsen deutlich langsamer und bilden teilweise verkrüppelte Triebe.

Sind Ihre Pflanzen von Thripsen befallen, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Mischen Sie circa einen Liter Wasser mit zwei Esslöffeln Olivenöl.
  2. Geben Sie ein paar Tropfen Spülmittel dazu.
  3. Füllen Sie die Mischung in eine Sprühflasche.
  4. Besprühen Sie Ihre befallenen Pflanzen großzügig damit
  5. Wiederholen Sie diesen Vorgang nach einigen Tagen.

Alternativ hilft auch ein Knoblauch-Brennessel-Sud:

  1. Mischen Sie ein frisch gesammeltes Büschel Brennnesseln mit rund 150 Gramm gepresstem Knoblauch und zwei Litern Wasser.
  2. Lassen Sie die Mischung über Nacht – mindestens jedoch zwölf Stunden - ziehen.
  3. Gießen Sie Ihre Pflanzen mit dem Sud. Benetzen Sie dabei auch die Blätter und Stängel, nicht nur die Erde.
Thripse
Thripse sind vielen Hobbygärtnern auch unter dem Namen Fransenflügler bekannt.© Alexey-Protasov - stock.adobe.com-

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Wühlmäuse

Wühlmäuse im Garten verraten sich meist durch Erdhaufen, die die Nager an den Eingängen zu ihrem unterirdischen Gängesystem aufwerfen. Es könnte sich allerdings auch um einen Maulwurf handeln.

Auf Fallen zur Schädlingsbekämpfung sollten Sie allerdings verzichten, da auch Maulwürfe diesen zum Opfer fallen können. Maulwürfe stehen unter Artenschutz und dürfen zwar vertrieben, nicht aber getötet werden. Setzen Sie besser auf Hausmittel, um die Wühlmäuse loszuwerden.

  • Spritzen Sie im Abstand von zwei bis drei Tagen eine kleine Menge Brennspiritus in jedes Eingangsloch zum Wühlmausbau. Die Nager sind geruchsempfindlich und werden von allein gehen.
  • Vergraben Sie eine offene Glasflasche bis zur Hälfte in unmittelbarer Nähe zum Wühlmausbau. Achten Sie dabei darauf, dass die Flasche etwas schräg steht. So kann der Wind besser über die Öffnung der Flasche fegen und ein für die Wühlmaus unangenehmes Geräusch in die Erde leiten.
  • Versehen Sie die Wurzelknollen Ihrer Pflanzen mit einem sogenannten Wurzelschutzkorb. Alternativ können Sie auch selbst Hasendraht um die Wurzelknollen wickeln. Achten Sie aber darauf, dass das Drahtgeflecht eng genug ist, dass die Wühlmaus nicht hindurchschlüpfen oder fressen kann. Am besten ist es, wenn Sie rings um die Wurzelknolle noch reichlich Erde lassen und diese ebenfalls mit dem Drahtgeflecht umwickeln.
Wühlmaus
Wühlmäuse fressen gerne an den Wurzelknollen von Pflanzen herum.© Victor - stock.adobe.com

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Gemüsefliegen

Gemüsefliegen sind nicht zu verwechseln mit Fruchtfliegen. Letztere befallen in der Regel bereits geerntetes und teils überreifes Obst. Gemüsefliegen hingegen sind Fressschädlinge im Garten.

Den größten Schaden verursachen die Larven der Gemüsefliege. Sie fressen nicht nur die Stängel und Blätter der Pflanzen, sondern bei Kohl auch den Kopf. Von außen ist ein Befall von Gemüsefliegen schwer zu erkennen, schneidet man den Kohlkopf dann allerdings auf, fühlt man sich etwas an Holzwürmer erinnert. Die Schädlinge fressen sich in langen Gängen durch die Pflanzen. Bei einem sehr starken Befall durch Gemüsefliegen kann die betroffene Pflanze abfaulen oder sie wächst nur schlecht und welkt.

  • Wie auch schon beim Schutz gegen Kartoffelkäfer hilft das Anbringen eines Pflanzenschutznetzes oder Vlies. Ist die Pflanze allerdings schon befallen, hilft das nichts mehr. Bringen Sie das Netz oder Vlies also vorbeugend an.
  • Pflanzen Sie Zwiebeln und Karotten direkt nebeneinander. Zwiebeln und Karotten werden von unterschiedlichen Arten der Gemüsefliege befallen. Während jedoch Zwiebelfliegen den Geruch von Karotten nicht vertragen, verhält es sich bei Karottenfliegen genau andersherum.
  • Legen Sie Ihr Gemüsebeet an einer eher windigen Stelle an. Gemüsefliegen vertragen nur mäßigen Luftzug.
Gemüsefliege
Die Larven der Gemüsefliege fressen sich in langen Gängen durch Kohlköpfe und Co.© redding01 - stock.adobe.com

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Schmetterlingsraupen

Schmetterlinge werden von vielen Menschen gerne gesehen. Der Hobbygärtner hingegen weiß, dass die Raupen der Schmetterlinge schädlich für Pflanzen sind. Im Falle des Eichenprozessionsspinners können die Raupen sogar gefährlich für den Menschen werden. Aber auch andere Schmetterlingsraupen bereiten wenig Freude.

  • Entdecken Sie Schmetterlingsraupen an Ihren Pflanzen, sammeln Sie diese ab. Tragen Sie hierbei Handschuhe.
Manche Raupen besitzen Brennhaare, die starken Juckreiz, Hautreizungen bis hin zu Atemwegsbeschwerden auslösen können.
  • Pflanzen Sie stets Mischkulturen. Während beispielsweise der Kohlweißling seine Eier gerne in Kohlgewächsen ablegt, scheut er starke Gerüche. Setzen Sie also neben Ihren Kohl eine Knoblauchpflanze oder ein anderes intensiv riechendes Kraut. Dazu eignet sich unter anderem Basilikum.
  • Sie sind Raucher? Sammeln Sie die Tabakasche, befeuchten Sie die Blätter befallener Pflanzen und streuen sie die Asche darüber. Gehen Sie hierbei allerdings eher sparsam vor. Zu viel Tabak kann den Pflanzen auch schaden.
Kohlweißling-Raupe
Schmetterlingsraupen können großen Schaden anrichten.© pholidito - stock.adobe.com

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Schildläuse

Schildläuse sind zwar tendenziell eher bei Zimmerpflanzen wie beispielsweise der Orchidee zu finden, sie befallen aber durchaus auch Obstbäume und Lorbeersträucher. Besonders gut zu erkennen sind Schildläuse an ihrem Sekret. Sie sondern sogenannten Honigtau ab, was klebrige Stellen auf den Pflanzen hinterlässt.

  • Handelt es sich nur um einen leichten Befall, können Sie die Schildläuse ganz einfach mit einem nassen Tuch abwischen.
  • Ist der Befall hingegen schwerwiegender, müssen Sie härtere Geschütze auffahren. Mischen Sie hierfür etwa 30 Milliliter Brennspiritus mit 30 Milliliter flüssiger Schmierseife oder Spülmittel und zwei Liter Wasser. Diese Lösung tragen Sie dann entweder mit einem Pinsel oder einem Tuch auf die betroffenen Stellen der Pflanze auf.
  • Überprüfen Sie, ob Ihre Pflanze an Wasser- oder Nährstoffmangel leidet. Auch der umgekehrte Fall – Überdüngung – kann zu Schildläusen führen.
  • Bei kleineren Pflanzen hilft folgendes: Träufeln Sie Teebaumöl auf ein Wattestäbchen und tragen Sie dieses direkt auf die Schildläuse auf. Die Blätter der Pflanze sollten Sie hingegen aussparen. Die meisten vertragen den direkten Kontakt mit Teebaumöl nicht.
  • Tabak beziehungsweise Nikotin wird schon seit hunderten Jahren als Pflanzenschutzmitteln eingesetzt. Lassen Sie rund 200 Gramm Tabak in einem Liter Wasser bei geschlossenem Deckel eine Stunde ruhen. Mit dieser Flüssigkeit beträufeln Sie dann die von Schildläusen befallenen Stellen. Wiederholen Sie den Vorgang nach etwa drei Tagen. Bei Bedarf kann der Nikotin-Sud auch mehrfach aufgetragen werden.
  • Beziehen Sie Schlupfwespen aus dem Handel. Schlupfwespen sind Fressfeinde der Schildlaus.
Schildläuse
Schildläuse befallen nicht nur Zimmerpflanzen, sondern auch Obstäume und Co.© hhelene - stock.adobe.com

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen weiße Fliegen

Schädlinge sind per se nicht sonderlich gern gesehen. Handelt es sich dabei allerdings auch noch um geflügelte Tiere in großer Zahl, wird es sehr unangenehm. Ein Beispiel hierfür ist die weiße Fliege. Sie macht sich gerne auf allen möglichen Pflanzen breit. Dabei bevorzugen sie eine erhöhte Luftfeuchtigkeit wie in einem Gewächshaus. Als vorbeugende Maßnahme können Sie Basilikum anpflanzen. Die weiße Fliege meidet den Geruch. Einen gleichwertigen Effekt haben Lavendel und Kapuzinerkresse.

  • Schlupfwespen helfen auch gegen weiße Fliegen. Wenn Sie die Schlupfwespen nicht käuflich erwerben möchten, versuchen Sie es mit Kornblumen, Ringelblumen oder Studentenblumen. Mit etwas Glück werden Schlupfwespen davon von ganz allein angelockt.
  • Duschen Sie die betroffenen Pflanzen mit dem Gartenschlauch oder viel Wasser aus der Gießkanne gründlich ab.
  • Mischen Sie handelsübliches Rapsöl im Verhältnis 1:2 mit Wasser und besprühen Sie die weißen Fliegen damit. Dadurch werden die Laven abgetötet.
  • Um sicherzustellen, dass auch keine lebenden Larven im Boden verbleiben, topfen Sie die befallenen Pflanzen am besten um oder tragen Sie die oberste Erdschicht großzügig, also ein bis zwei handbreit, ab.
Weiße Fliegen
Weiße Fliegen sind geruchs- sowie feuchtigkeitsempfindlich.© Tomasz - stock.adobe.com

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Spinnmilben

Spinnmilben an Pflanzen lassen sich relativ leicht durch ihre feinen weißlichen Netze erkennen. Diese spannen die Spinnmilben bevorzugt zwischen Blattunterseite und Pflanzenstängel auf. Bei der Spinnmilbe besonders beliebt sind Nadelgehölze und Obstbäume. Grundsätzlich sind die Spinnentiere jedoch auch auf jeder anderen Pflanzenart anzutreffen. Im Freiland entwickelt sich die Spinnmilbe besonders gut an sehr warmen und trockenen Tagen, der Schaden ist im Verhältnis relativ gering. Im Gewächshaus hingegen kann die Spinnmilbe zu einem ernstzunehmenden Problem werden. Deshalb sollten Sie unbedingt gegen den Schädling vorgehen.

  • Als vorbeugende Maßnahme besprühen Sie Ihre Pflanzen am besten morgens und abends mit ausreichend Wasser aus der Sprühflasche.
  • Um zusätzlich Feuchtigkeit zu speichern, können Sie den Boden mit einer Mulchschicht bedecken.
  • Lüften Sie Ihr Gewächshaus regelmäßig.

Sind Ihre Pflanzen bereits von Spinnmilben befallen gehen Sie wie folgt vor:

  • Brausen Sie die Pflanzen großzügig mit dem Gartenschlauch oder der Gießkanne ab. Stellen Sie dabei sicher, alle Gespinste abzuwaschen.
  • Wickeln Sie die Pflanzen anschließend in eine transparente Plastikfolie ein. So erhöht sich die Luftfeuchtigkeit deutlich und die verbleibenden Spinnmilben sterben ab. Wiederholen Sie dieses Vorgehen nach einigen Tagen.
  • Bei einem besonders hartnäckigen Spinnmilbenbefall hilft nur der Griff zur Schere. Entfernen Sie alle betroffenen Blätter, Triebe und Äste.
Achtung: Die von Spinnmilben befallenen Grünabfälle dürfen nicht auf den Komposthaufen! Dort herrschen gute Bedingungen für die Vermehrung der Schädlinge.
  • Mischen Sie Wasser und Rapsöl im Verhältnis 1:4 und besprühen Sie die Spinnmilben sowie ihre Gespinste. Wiederholen Sie diese Behandlung etwa alle drei Tage.

Handelt es sich nicht um die Spinnmilbe, sondern beispielsweise um die Wollmilbe, können Sie unsere Hausmittel dennoch ausprobieren. Die meisten Methoden taugen nicht nur zur Schädlingsbekämpfung einer ganz bestimmten Gattung.

Spinnmilben
Ein Spinnmilben-Befall ist vor allem durch die von feinen Gespinsten umwobenen Blätter und Stängel zu erkennen.© Robert-Leßmann - stock.adobe.com

Schädlingsbekämpfung – Das hilft gegen Engerlinge

Bei einigen Käferarten wie unter anderem dem Maikäfer oder auch dem Nashornkäfer, werden die Larven Engerlinge genannt. Der Laie würde einen Engerling vermutlich als dicke Made in hellgrau oder orangebraun bezeichnen. Charakteristisch sind zudem der deutlich zu erkennende Kopf und die kräftigen Beißwerkzeuge.

Achtung: Auch wenn die teilweise dicken Würmer nicht unbedingt schön anzusehen sind, sollten Sie Engerlinge nicht pauschal vernichten. Einige davon sind auch richtig nützlich oder stehen sogar unter Naturschutz. Informieren Sie sich vorab drüber, um welche Käferlarvenart es sich handelt.

Zu den Schädlingen zählen die Engerlinge von Mai-, Juni- und Gartenlaubkäfern. Sie zeichnen sich durch einen halbmondförmigen Körper sowie einen braunen Kopf aus. Je nach Käferart unterschieden sie sich allerdings in der Größe.

Sie fressen bevorzugt die Wurzeln von Pflanzen an. Ein Befall durch die Käferlarven ist also meist erst recht spät zu bemerken.

  • Haben Sie schädliche Engerlinge bei einer Topfpflanze entdeckt, tauchen Sie diese für etwa zwei Stunden lang in einen Eimer mit Wasser. Die Käferlarven werden schon bald an der Wasseroberfläche schwimmen. Nun brauchen Sie sie nur noch abzusammeln.
  • Pflanzen Sie Geranien oder Rittersporn dicht bei Ihren Nutzpflanzen. Engerlinge mögen beide nicht.
  • Sieben Sie die Erde vor der Bepflanzung gründlich.
  • Haben Sie kahle Stellen im Rasen? Auch hier können Engerlinge der Grund sein. Entfernen Sie die Erde an den kahlen Stellen einfach ein paar Finger breit.
Engerling
Engerlinge werden die Larven verschiedner Käferarten genannt. Nicht alle davon sind Schädlinge.© Klaus-Eppele - stock.adobe.com

Schädlinge befallen besonders gerne geschwächte oder kranke Pflanzen. Sorgen Sie also am besten für die individuellen Idealbedingungen.

Denken Sie daran, dass nicht alle Krabbel- und Kriechtiere schädlich sind. Ameisen oder Regenwürmer beispielsweise sind sogar sehr nützlich. Sie lockern den Boden auf und sorgen zudem für natürlichen Dünger. Grundsätzlich gilt: Bei der Schädlingsbekämpfung ist äußerste Vorsicht geboten. Chemie ist in den seltensten Fällen gut und kann im schlechtesten Fall nicht nur Nutztieren, sondern auch Ihnen schaden.

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