Kehrmaschine

Kehrmaschine von Westfalia im Test

Das Fegen von Bürgersteigen, Grundstückseinfahrten und Höfen geht leichter mit einer Kehrmaschine. Von Westfalia gibt es jetzt die erste Handkehrmaschine mit Akkuantrieb.

Kehrmaschine von Westfalia
Kehrmaschine von Westfalia© Chris Lambertsen

Als erste elektrische "Volks- Kehrmaschine" preist der Werkzeugversender Westfalia seine neue Kehrmaschine an. Das kanpp 200 Euro teure Gerät arbeitet wahlweise mit Netzbetrieb oder Akku. Eine Akkuladung reicht dabei für weit mehr als zwei Stunden Kehrarbeit oder 3000 qm Hoffläche.

Akku-Kehrmaschine: Ausstattung

Aufgeladen wird der fest installierte Akku mit dem eingebauten Ladegerät über Nacht. Alternativ kann die Kehrmaschine auch direkt aus dem 230-Volt-Netz betrieben werden. Aber dies hat im Normalfall keinen Sinn, denn mehr als zwei Stunden Kehrarbeit dürfte für die meisten privaten Grundstücke gar nicht in Frage kommen.

Die Akku-Kehrmaschine von Westfalia arbeitet mit zwei Tellerbesen von je 29 cm Durchmesser. Dadurch ergibt sich eine Arbeitsbreite von knapp 58 cm. Im Vergleich zu einer Handkehrmaschine ohne elektrischem Antrieb, muss der Anwender das Gerät nur noch vorwärts schieben, den Antrieb der beiden Besen übernimmt der Elektromotor. Mit drei Kontrollleuchten soll das Gerät zwar über den Ladezustand des Akkus informieren. Beim Test waren die grüne und gelbe Leuchtdiode jedoch so dunkel, dass im Sonnenlicht, nur noch die rote Warnleuchte für den leeren Akku erkennbar war. Ansonsten arbeitet die Kehrmaschine problemlos.

Die beiden Tellerbesen bürsten den Dreck in den eingebauten Schmutzbehälter der Handkehrmaschine. Im Kehrmaschinen Test ist bei feinem Schmutz manchmal eine dünne Spur in der Mitte liegen geblieben. Dann muss man noch einmal etwas versetzt mit der Kehrmaschine drüberfahren, um auch diesen Dreck einzusammeln.

Der Staubbehälter ist hinten an der Maschine mit zwei Schnallen verriegelt. Sind sie geöffnet, lassen sich Kehrmaschine und Behälter leicht trennen. Beim Entleeren stört jedoch, dass der Auffangbehälter innen einen dicken, umlaufenden Rand hat. Zweige und Blätter können hier leicht hängenbleiben.

Handkehrmaschine im Test

Kehrmaschine von Westfalia im Test
Handkehrmaschine mit großen Tellerbürsten
© Chris Lambertsen

Schritt 1/6: Handkehrmaschine mit großen Tellerbürsten

Zwei große Tellerbürsten fegen den Schmutz in den Auffangbehälter. Manchmal bleibt jedoch in der Mitte eine dünne Spur liegen.

Kehrmaschine leicht zu tragen
© Chris Lambertsen

Schritt 2/6: Kehrmaschine leicht zu tragen

Mit dem Handgriff lässt sich die Kehrmaschine auch leicht über Treppen tragen.

Akku-Kehrmaschine
© Chris Lambertsen

Schritt 3/6: Akku-Kehrmaschine

Der Akku muss beim neuen Gerät zuerst angeschlossen werden. Aufgeladen wird er über Nacht.

Tellerbürsten der Kehrmaschine im Detail
© Chris Lambertsen

Schritt 4/6: Tellerbürsten der Kehrmaschine im Detail

Die beiden Tellerbürsten fegen den Schmutz in den Auffangbehälter der Kehrmaschine.

Auffangbehälter der Kehrmaschine
© Chris Lambertsen

Schritt 5/6: Auffangbehälter der Kehrmaschine

Schnallen auf und hochklappen, schon kann der Auffangbehälter entnommen und geleert werden.

Kehrmaschine mit großem Führungsbügel
© Chris Lambertsen

Schritt 6/6: Kehrmaschine mit großem Führungsbügel

Mit dem großen Führungsbügel mit Softgrip lässt sich die elektrische Kehrmaschine leicht steuern.

Fotos: Chris Lambertsen

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