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Trauermücken bekämpfen mit Hausmitteln

Besonders in der Erde von Blumentöpfen fühlen sich Trauermücken wohl. Damit Sie diese Schädlinge so schnell und effektiv wie möglich loswerden, zeigen wir Ihnen, wie Sie Trauermücken bekämpfen können. 

Trauermücken
Trauermücken können großen Schaden an Zimmerpflanzen verursachen.© MarcOliver_Artworks - stock.adobe.com

Nicht nur chemische Produkte, sondern auch Hausmittel haben sich stark bewehrt, wenn man Trauermücken bekämpfen möchte. Wir zeigen Ihnen verschiedene Methoden, die dabei helfen. 

Trauermücken bekämpfen - diese Punkte sind wichtig 

Trauermücken bekämpfen - So erkennen Sie die Tiere

Auf den ersten Blick sind Trauermücken leicht mit Fruchtfliegen zu verwechseln. Allerdings sind Trauermücken in der Regel in der Nähe der Blumentöpfe anzutreffen, während Fruchtfliegen sich eher in Abflüssen und am Obstteller tummeln. Sie haben einen schwarzen Körper und weiße, lange, haarlose Beine und relativ große Flügel. Die meisten Trauermücken sind zwischen einem und sieben Millimeter groß. Sie brüten ihre Eier am liebsten in feuchter Blumenerde

Ein deutliches Anzeichen für einen Trauermückenbefall kann man beim Gießen der Pflanze erkennen. Die Trauermücken werden gestört und fliegen in der Folge in Schwärmen auf und werden so sichtbar. Auch die Larven in der Erde kann man mit bloßem Auge erkennen - jedoch nur, wenn man ganz genau hinsieht. Mit einer Größe von circa 4 Millimeter sind sie nämlich nicht zwangsläufig ausfindig zu machen. 

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Ausgelöst wird ein Befall meistens durch minderwertige Blumenerde, in der sich schon Eier der Tiere befinden. Aber auch durch ein geöffnetes Fenster können Trauermücken an Ihre Zimmerpflanzen kommen. Deshalb ist es auch wichtig zu wissen, wie Sie Insekten fernhalten können. 

Ganz ungefährlich sind Trauermücken nicht, da die Larven an den Wurzeln Ihrer Zimmerpflanzen erheblichen Schaden verursachen und sogar die Stängel hohl ausfressen können. Sie sollten also sofort handeln, wenn Sie einen Befall feststellen. 

Trauermücke nah
Ihre schwarze Farbe hat den Insekten den Namen Trauermücke eingebracht.© Michael - stock.adobe.com

Trauermücken bekämpfen - diese Hausmittel helfen

Für die Bekämpfung von Trauermücken gibt es zwei Hauptmethoden: chemische und natürliche. Bei den chemischen Methoden wird mit Insektiziden gearbeitet, welche die Trauermücken töten oder vertreiben sollen. Die natürlichen Methoden basieren hingegen auf der Ausnutzung der natürlichen Feinde der Trauermücken, auf der Anwendung von Reizen, die diese Insekten vertreiben sollen, oder auf Mitteln, die zur Bekämpfung eingesetzt werden können.

Die chemischen Methoden sind oft sehr effektiv, jedoch auch umstritten, da die Insektizide oft schwere Nebeneffekte haben können. Sinnvoll ist es also, sich zu informieren, welche Hausmittel am besten helfen. 

Diese Methoden helfen gegen Trauermücken
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© rdnzl - stock.adobe.com

1/6: Kaffeesatz und Kaffee:

Eine halbe Tasse kalten Kaffee, zu gleichen Teilen gemischt mit Wasser, in die Erde gießen. Das Koffein tötet die Larven ab. Eine dünne Schicht getrockneter Kaffeesatz auf der Erde der Blumentöpfe erschwert den weibliche Trauermücken außerdem die Eiablage.

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2/6: Streichhölzer:

Brennen Sie pro Blumentopf drei bis vier Streichhölzer an und stecken Sie die abgebrannten Hölzchen mit dem Kopf voran in die Blumenerde. Der enthaltene Schwefel tötet die Trauermücken-Larven ab.

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© Kathrin39 - stock.adobe.com

3/6: Teebaum- oder Lavendelöl:

Teebaum- oder Lavendelöl können helfen, Trauermücken zu bekämpfen. Geben Sie einfach 20 Tropfen ätherisches Öl auf einen Liter Wasser und gießen Sie die befallenen Pflanzen damit.

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© Udo Bojahr - stock.adobe.com

4/6: Backpulver:

Streuen Sie eine dünne Schicht Backpulver auf die Erde und befeuchten Sie es vorsichtig. Die Larven sterben ab, wenn Sie das Backpulver aufnehmen.

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© Whyona - stock.adobe.com

5/6: Gemahlener Muskat:

Eine dünne Schicht gemahlener Muskat hilft Ihnen, die Trauermücken loszuwerden. Streuen Sie das Pulver direkt auf die Erde. Beim Gießen löst sich die enthaltene Myristinsäure, die Larven sterben ab.

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© Sauerlandpics - stock.adobe.com

6/6: Trockenheit:

Trauermücken legen ihre Eier am liebsten in feuchter Erde ab. Um Trauermücken zu bekämpfen, verzichten Sie nach Möglichkeit für bis zu zwei Wochen darauf, Ihre Zimmerpflanzen zu gießen. Ziel ist es, dass die oberen Erdschichten abtrocknen, so dass die Trauermücken keine geeigneten Brutplätze finden. Sie können auch die abgetrocknete Erde entfernen und durch frische Erde austauschen, um Larven und Eier vollständig zu entfernen.

Wenn diese Hausmittel nicht helfen, können Sie sich mit Nematoden helfen. Die Art Steinernema feltiae sind winzige Fadenwürmer, die die Trauermücken-Larven befallen und abtöten. Die mikroskopisch kleinen Parasiten werden über das Gießwasser in die Erde eingebracht und vertreiben Trauermücken innerhalb von drei Wochen. Dabei sind sie für Menschen absolut ungefährlich. 

Außerdem können auch Gelbtafeln* helfen. Die Insekten werden von dem gelben Farbton angezogen und bleiben am Kleber haften. Die Tafeln können dabei ganz einfach in die Erde gesteckt werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich immer, zusätzlich zu den oben genannten Methoden auch Gelbtafeln einzusetzen, um Trauermücken zu bekämpfen.

Andere Angebote zur Schädlingsbekämpfung finden Sie hier:

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Trauermücken bekämpfen - Vorbeugung 

​Oft gelangen die Trauermücken als Larven in der Blumenerde ins Haus. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass die Verpackung der Blumenerde unbeschädigt ist. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, können Sie eine Schicht Kies oder Quarzsand auf die Erde geben. So verhindern Sie, dass die Trauermücken ihre Eier in der Erde ablegen.

Sie können auch die Blumenerde vor der Verwendung in der Mikrowelle erhitzen und so eventuell vorhandene Larven abtöten. Geben Sie einfach die gewünschte Menge Erde in eine geeignete Schüssel und erhitzen Sie die Erde für bis zu fünf Minuten in der Mikrowelle. Mit dieser Methode können Sie auch von Trauermücken befallene Erde wieder nutzbar machen. Es hilft außerdem, Ihre Pflanzen in Zukunft zu gießen, indem Sie das Wasser in den Blumentopf-Untersetzer geben. Warten Sie eine Viertelstunde und schütten Sie dann alles Wasser, das noch im Untersetzer steht, weg.

Besonders häufig treten Trauermücken im Herbst und Winter in Blumentöpfen auf. Der Grund ist, dass Topfpflanzen in der dunklen Jahreshälfte oft zu stark gegossen werden. Die dauerhaft feuchte Erde ist der ideale Ei-Ablageplatz für Trauermücken.
Trauermücken bekämpfen
Gelbtafeln unterstützen Sie dabei, Trauermücken loszuwerden.© VRD - stock.adobe.com

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